Mittwoch, 31. Oktober 2007

Herbstloch

Irgendwie leide ich auch unter den faulen Programmierern der Matrix, die sich für mein Leben im Moment ausser dem teuren iPhone und dem geilsten OS aller Zeiten (Leopard) nichts Interessantes einfallen lassen. Frage ich nach, lese ich nur "afk"...

Daher also nun für alle, die es interessiert: mein Prüfungsprogramm, das ich bis Dezember drauf haben muss:

BEWEGUNGSFORMEN

Übersetzschritte:
- vorwärts
- rückwärts
- auf der Stelle

Bewegungsformen in der Bodenlage:
- Verteidigungslage
- Auslagewechsel in der Bodenlage
- Gleiten in der Bodenlage
- Drehung in der Bodenlage
- Rollen in der Bodenlage
- Aufstehen aus der Bodenlage

FALLTECHNIKEN

- Sturz vorwärts
- Sturz rückwärts
- Rollen in den Stand über Hindernisse (vorwärts und rückwärts)

BODENTECHNIKEN

- Haltetechnik bei gegnerischer Bodenlage
- Haltetechnik in Verteidigungsposition bei eigener Rückenlage
- Aus eigener Rückenlage in die Oberlage gelangen

KOMPLEXAUFGABE:

Demonstration von Wurftechniken nach freier Wahl an einem sich bewegenden, sonst aber passiven Partner

JU-JUTSU-TECHNIKEN IN KOMBINATION

- Vier Abwehrtechniken mit der Hand
- Eine Abwehrtechnik mit dem Fuß oder dem Unterschenkel
- Zwei Ellenbogentechniken
- Ein Low-Kick
- Eine Nervendrucktechnik
- Eine Würgetechnik mit Armen oder Händen
- Ein Handgelenkhebel
- Ein Armbeugehebel (als Transporttechnik)
- Ein Schulterwurf oder Schulterzug
- Eine große Innensichel

STOCKABWEHR MIT KONTROLLE DES WAFFENFÜHRENDEN ARMES

- Acht versch. Angriffe

WEITERFÜHRUNGSTECHNIKEN

- Weiterführung nach zwei verschiedenen Hebeltechniken
- Zweimal Weiterführung nach abgewehrter Atemitechnik des Gegners

GEGENTECHNIKEN

- Gegentechnik gegen zwei verschiedene Hebeltechniken

FREIE SELBSTVERTEIDIGUNG

- Umklammerung von vorn unter den Armen
- Umklammerung von vorn über den Armen
- Schwitzkasten von der Seite
- Schwitzkasten von vorne
- Würgen von hinten mit dem Unterarm

FREIE ANWENDUNGSFORMEN

Erlaubte Techniken: Fauststöße und Faustschläge
Trefferbereich: oberhalb der Gürtellinie
Leichter Kontakt, ohne Wirkungstreffer
Ziel: freie Anwendung von Abwehrtechniken (passiv, aktiv),
Bewegungsformen und Fausttechniken
Pflicht-Schutzausrüstung: Faustschützer, Tiefschutz (nur Männer), Zahn-/
Mundschutz (nur Kinder)
zusätzlich empfohlen: Tiefschutz (bei Frauen), Zahn-/ Mundschutz

Gib mir Tiernamen...

Mausebärchen, Schnuckelhasi, Hasipupsi... so und noch schlimmer werden manche Leute von ihren Partnern genannt. Ich zum Glück nicht. Das würde direkt eins auf die Mütze geben.

Aber gestern nennt mich mein Freund mit einem diabolischen Grinsen im Gesicht doch tatsächlich ein "RAM-geiles Flittchen" !!!

Was denn? Nur, weil ich statt 1,5 GB lieber 2 GB RAM in meinem Laptop haben will! Ist doch ganz normal, oder? :-)

Freitag, 26. Oktober 2007

Hit'em hard

Ich kann nur jedem eine Kampfsportart empfehlen. Z.B. Ju-Jutsu. Traditionell und modern gleichzeitig, effektiv, man kann sich verteidigen (gerade als Frau) und wird selbstbewusster. Man lernt mit Konflikten umzugehen, hält sich fit, schult seine Koordination und Reaktion usw. Aber: man kann sich auch mal so richtig schön abreagieren.

Am besten ist das Sparring zum Aufwärmen. Schützer an, Mundschutz rein und dann ab dafür. Na gut, ich muss zugeben, dass zwei meiner (ausschließlich männlichen) Gegner gestern im Training um einiges älter waren... Aber egal. Ich habs ihnen richtig gegeben. Ich hab zwar auch voll eine auf die Zwölf bekommen und einen Treffer auf die Nase, die heute immer noch weh tut, aber danach sind die Agressionen weg und man hat sich richtig schön müde gemacht.

Auf den Boden der Tatsachen wurde ich dann zurückgeholt, als ich gegen den Trainer gekämpft hab - da kommen Körperteile von allen Seiten, so schnell kannste gar nicht kucken. Aber man lernt ja auch daraus. :-)

Fazit: Tai Chi sorgt für innere Ruhe und Ausgeglichenheit, ist gut für den Rücken und sieht auch noch gut aus - aber so richtig gut geht es einem erst, nachdem man sich mit anderen geprügelt hat :-D

Montag, 22. Oktober 2007

24 auf alemannisch

Wikipedia spricht viele Sprachen. Auch alemannisch. Da sag noch einer, die Saarländer wären Hinterwäldler. So wie es aussieht, können wir uns mit dem Süden Deutschlands, Luxemburg und dem Elsass ohne Probleme unterhalten.

24 (Twenty-Four) isch e erfolgriichi US-amerikanischi Fernsehserie. Es git bereits scho sächs Schtaffle mit em Actionheld Jack Bauer, gschpilt vom Kiefer Sutherland. Ihm sini Uufgab isch s rette vo der Wält und s'beschütze vo wichtige Persone und Ortschafte. Das ganze schpilt sich hauptsächlich in Losänschäles (Los Angeles) ab.

De Jack het näbed sim Prueff au no e Familie (gha). Sini Frau isch i de erschte Schtaffle vo sinere ehemalige Arbetskollegin Nina Myers verschosse worde. Er hät sich aber i de dritte Schtaffle chöne räche und hät d'Nina fäschosse. Sini Tochter isch d’Kim Bauer, gschpilt vo de Elisha Cuthbert, wo ab und zue au i de feufte Schtaffle mal na uuftaucht. Suscht hätt de Jack sini kompetänt Häckerkollegin Chloe hüüffig ume, wo ihm zur Syte schtaat.

Quelle: wikipedia.de

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Körperklaus

Gentleman and the Far East Band im E-Werk Saarbrücken. Wie immer ein tolles Konzert - wer da noch die Füße still hält, dem ist nicht mehr zu helfen.

Vor uns ein Ehepaar, so Mitte 40. Ja, ich weiß, ich fang schon wieder an zu lästern, aber es war einfach zu lustig.
Erst dachte ich, die haben die Karten gewonnen oder so, die haben so gar nicht dazu gehört. Er hatte ein kariertes Hemd an, natürlich in die Hose gesteckt. Levis 501, Gürtel. Immerhin hatte er einen Ohrring an. Anfangs haben beide komisch gekuckt, dann angefangen mit den Hüften ein bisschen zu schwingen. Und dann ist er aufgetaut. Aber so richtig. Aufgetaut, dann warm geworden und dann richtig heiss gelaufen.
Hat immer total begeisterte Blicke zu seiner Frau rübergeworfen, die ihn dann meistens etwas zweifelnd angekuckt hat.
Da er direkt vor mir gestanden hat, bin ich nicht drumrum gekommen, ihn die ganze Zeit ungewollt zu beobachten.
Es ist schon erstaunlich, dass es mache Leute noch nicht einmal hinbekommen, beide Hände synchron zu bewegen. Hände in die Luft heben und zum Beat nach vorne bewegen. Ok, beim Reggae nimmt man eigentlich immer nur eine Hand. Warum auch immer. Aber das war ja fürs erste Mal OK so. Aber die Hände haben sich immer irgendwie so asynchron bewegt. Zucki. Der andere Move war: Ellbogen ganz weit zurückschwingen, so auf Bauchhöhe und wieder vor. Musste man immer aufpassen. Hintendran. Wieder ein enthusiastischer Blick zu seiner Frau. Die ist übers Hüfte-im-Takt-wiegen nicht rausgekommen. Dann kam plötzlich der Sohn und hat seiner Mama die Weste zum Aufbewahren gegeben. Ah. Klar. Sind mit dem Kleinen aufs Konzert. Mal kucken, was der da für Kiffermusik hört.

Ich glaub, am Ende hätte der Papi auch eine mit seinem Sohn zusammen geraucht. Ich denke, es hat ihnen gefallen. :-)

Freitag, 12. Oktober 2007

Acht Dinge....

Ann von Neben hatte die witzige Idee, das Stöckchen noch einmal weiter zu geben und statt über sich selber acht Dinge über die beste Freundin zu schreiben. Das geht ganz gut - wir kennen uns schon seit 18 Jahren.

Da die liebe Ann sehr fies sein kann, werde ich sie auch nicht schonen. Also:

1. Kann ihre Kniescheibe, wenn sie in der Badewanne im heissen Wasser sitzt, rausspringen lassen.

2. Mag Hello Kitty.

3. Gibt Einrichtungsgegenständen Namen und redet mit ihnen.

4. Hatte mal so schlechten Sex, dass sie währenddessen Spinnweben an der Decke beobachtet hat.

5. Geht nur zu Ärzten, die auch gut aussehen.

6. Fährt nicht gerne Auto, aber wenn, dann fährt sie wie ein Schwein. Schreien, hupen, drängeln, schneiden, schnippeln, ausbremsen - das volle Programm.

7. Kann nicht mit Pflanzen. Alles, was grün ist, ist automatisch zum Tode verurteilt.

8. Isst kaltes Essen vom Vortag aus dem Topf auf dem Ofen.

Acht Kostbarkeiten

Ok, ok. Ich gebe es ja zu. Ich bin schreibfaul geworden. Aber dafür gibt es Gründe:

1. Seit gestern erst habe ich an meinem Arbeitsplatz einen Testrechner, der NICHT über das Firmennetzwerk läuft, in dem sich sichere Seiten und damit auch die Blogger-Anmeldung nicht aufrufen lassen. Zwar gibt es da auch Tricks, aber die sind so umständlich und dann funktionieren wieder andere Sachen nicht, dass mich das mehr genervt hat.

2. Nach einem Schulter-verkrampften acht-Stunden-Tag am Rechner vergeht einem die Lust, sich abends auch noch dran zu setzen. Die 40 Stunden Woche ist auch der Grund, warum ich zuhause weniger arbeite und ergo eh zuhause weniger häufig am Rechner sitze.

3. Taining. 3x. die Woche abends. Danach platt.

4. Serien, die an den trainingsfreien Tagen (von meinem Laptop aus, welches an den TV angeklemmt ist) gekuckt werden. Da es immer nervig ist, mein Powerbook wieder zu ent-kabeln, kurz zu surfen und wieder zu verkabeln, lass ich es in der Regel dran, was sich ebenfalls nachteilig auf die Bloggerei auswirkt.


Deswegen nehme ich dankbar das Stöckchen von Michael und gebe freimütig acht Geheimnisse aus meinem Leben preis:

1. Ich lese Verpackungen und Beipackzettel auf dem Klo.

2. Ich kann meine Zunge ganz dick machen. So aufblasen halt. Noch keinen getroffen, der das ebenfalls kann.

3. Als ich neun war, habe ich einmal sieben (große) Stücke Schwarzwälder Kirschtorte gegessen, mal abgesehen von den anderen Sachen, die ich mir an dem Tag noch einverleibt hatte. Etwa im gleichen Alter, auf einem Sommerfest mit Kinderspielen, habe ich insgesamt 1,5 große Schachteln Dickmann's an einem Nachmittag gegessen.

4. Als Kind war ich in Superman verliebt.

5. Zu meinen genetischen Veranlagungen: ich bin Zungenroller und Spargelpinkler.

6. Es gibt nichts schöneres, als die Schutzfolie von Handys, Fernsehern und anderen technischen Geräten langsam abzuziehen und die komplett staub- und kratzerfreie Oberfläche darunter zu bewundern.

7. Ich liebe Werkzeug, ganz besonders neidisch bin ich auf den Akku-Schrauber von Black&Decker von Ann von Neben...

8. In der Grundschule habe ich einmal in der Turnhalle auf ein Mädchen aus meiner Klasse eingeprügelt. Die war dick und hat genervt und ich wollte ihr nur einmal eine verpassen, aber sie hat immer weiter gelacht, wie ein kleines Schweinchen. Ich hab sie immer fester geschlagen und geboxt, aber sie hat immer weiter gelacht. Wahrscheinlich hat ihr das nicht weh getan, weil sie so gut gepolstert war.


So, das Stöcken geb ich aber nicht mehr weiter, alle, von denen ich das hier lesen will, haben schon eins. :-)