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Freitag, 10. Oktober 2008

OK, einen noch, es macht sooo viel Spaß!

1950:


1952:


1960:

Back to the eighties

Und weils so lustig is, hier noch zwei der besten Beispiele, wie ich ausgesehen hätte, wenn ich in den 80ern Abi gemacht hätte...



Zurück in die Zukunft 1968

Danke, Jamez, für diesen Link, sehr lustig!
Hier also mein Jahrbuchfoto, wenn ich damals in den 60ern schon gelebt hätte:



Das könnte wirklich hinkommen :-D

Dienstag, 23. September 2008

Park Award

Der geht heute an diesen Weltklasse-Parker:


Es war übrigens ein Mann. Und drumherum waren noch jede Menge Parkplätze frei. Und nein, er hat nicht nur kurz was abgeholt, er hat ca. 2 Std. da geparkt.

Sonntag, 21. September 2008

Monsterhouse

Schon mal von der eigenen Küche ausgesperrt worden? Keine Ahnung, was wir ihr getan haben. Vielleicht ist sie sauer, weil sie in letzter Zeit nicht so oft genutzt, geschweige denn geputzt wurde. Bis vor einer Woche hatten wir da drei Wochen lang nach einem Wasserschaden ein Trocknungsgerät stehen, was, auch aufgrund diverser Schläuche, die von der Küche aus in die halbe Wohnung reichten, den Gebrauch der Küche erheblich eingeschränkt hat. Die Küche ist eben auch leider nicht so groß. Vielleicht wollte sie uns auch nur sagen, dass die Besteckschublade mal wieder dringend aufgeräumt werden müsste.

Halb zehn abends in Deutschland. Frau Schmidt und ihr Liebster packen begeistert die Errungenschaften der vorangegangenen Shoppingtour aus und wollen die 1001 Schildchen an den Klamotten abschneiden. Dazu holt der Liebste die Schere aus besagter Besteckschublade. Er schließt die Tür, da die echte Frau Schmidt super gerne über den immer noch fehlenden Sockelblenden in der Küche am Rauputz knabbert. Nach dem Abtrennen der Schildchen will er die Schere wieder zurücklegen und - die Tür geht nicht mehr auf.

Die Schublade muss nach dem Schließen der Tür irgendwie aufgegangen sein. Das ist noch nie passiert, da die Schublade eigentlich ganz gut schließt und auch nicht von alleine aufgeht. Dazu kommt noch diese "Einzugtechnik", die die Schublade das letzte Stück automatisch reinrutschen lässt.

Jedenfalls steht Familie Schmidt nun ratlos vor der Tür, die sich noch etwa 2 mm öffnen lässt. Durch festes Drücken lässt sich zwar die Tür etwa drei bis fünf Zentimeter öffnen, aber dadurch steht die Schublade unter Spannung und man kann sie nicht reindrücken. Also bleibt nur, in bester L.A.P.D.-Manier die Tür einzurennen. Wobei die echte Frau Schmidt übrigens auch mitmacht. Dass es für ein Kaninchen nicht gerade ungefährlich ist, zwischen den Beinen eines Mannes durchzuschlüpfen, der gerade eine Tür einrennt, scheint sie nicht gewusst zu haben. Ist zum Glück nix passiert.

Die Schublade ist rausgebrochen, aber zum Glück, genau wie die Tür, unversehrt. Wir mussten nur die Führungsschiene wieder anschrauben. OK, Wink is angekommen. Schublade wird demnächst aufgeräumt und die Küche geputzt.

So hat das Ganze dann von innen ausgesehen...

Freitag, 19. September 2008

Ich piek dich bis du blutest

Gerade haben wir einem Arbeitskollegen, der am Montag operiert wird (die Mandeln werden entfernt) zur Einstimmung noch ein paar Schauergeschichten aus der kalten OP-Welt erzählt. Irgendwann kamen wir dann auch auf's Blutspenden usw. Da ist mir eine lustige Geschichte eingefallen.

Meine damalige Mitstudentin, ich nenne sie mal... Sandra, löl, die war ziemlich oft pleite. Nicht so richtig arm wie andere Studenten aber Kino und so war nicht immmer drin. Auf dem Weg in die Innenstadt sind wir immer an einem Plasmazentrum vorbeigelaufen und sie meinte irgendwann, das wär ja net gute Idee, fürs Rumsitzen Geld und was Süßes zu bekommen. Aber sie hatte soooo große Angst vor Nadeln und Blut und ob ich denn mitkommen würde. Ich hatte es dank meines Teilzeitjobs eigentlich nicht nötig, mag aber rumsitzen und Süßes und habe kein Problem mit Nadeln und Blut, also bin ich mit. Es gab immerhin 18 Euro für ca. 45 Min. rumsitzen.

Sandra musste immer wegkucken, wenn die Nadel, die zugegebenermaßen recht fett ist, eingeführt wurde und konnte auch den Schlauch nicht ankucken, der über ihren Schoß zur Maschine lief.
Nach Entnahme des Plasmas am dann eine nette Schwester und hat die Nadel entfernt. Dann musste mal erst mal ca. 1-2 Minuten ein bisschen Watte draufdrücken und danach kam dann ein Pflaster drauf. In der ganzen Zeit, in der wir dort waren, hab ich weder bei mir noch bei Sandra mehr als einen Tropfen Blut rausquellen sehen, bevor das Pflaster drauf kam.

Aber. Eines Tages. Ich sitze da mit dem Finger auf der Watte und kucke rüber zu Sandra, die gleich ihr Pflaster bekommt. Sie nimmt die Watte weg und... ungelogen, todernst, kein Witz: es spritzt eine Blutfontäne 30 cm hoch !!! ganz toll im Rhythmus des Herzens über Sandras Beine hinweg auf den Boden.

Nach dreimal Spritzen löst sich dann die Erstarrung der Schwester und sie presst Watte auf das ... Loch. Ich denke nur: "Cool, wie das spritzt, wie im Film" und sehe nur Sandras Gesicht, die käseweiß ist und auf die kleine, aber eindrucksvolle Blutlache auf dem Boden starrt. Aber: sie ist NICHT umgekippt, immerhin. Nur Plasma spenden waren wir danach nie wieder.

Donnerstag, 18. September 2008

Mittwoch, 3. September 2008

Auge um Auge

Platz eins auf der Liste spektakulärer Verletzungen im Training belegt seit gestern ein Cut über dem linken Auge, der mit einem Stich genäht werden musste...



Naja, musste ist jetzt vielleicht etwas übertrieben, ich bin danach (schon 21:30) eigentlich nur noch ins Krankenhaus, weil der Cut dann doch ca. 1,5 mm offen stand (ohne zu bluten) und ich ich das mit einem Pflaster auch nicht zusammen bekommen hätte. Dementsprechend "groß" wäre dann auch die Narbe geworden. Aber der nette Arzt mit dem holländischen Akzent (der ganz euphorisch war, weil er in jungen Jahren auch mal Ju-Jutsu gemacht hat), war dann aber auch der Meinung, dass hier ein Pflaster wenig Sinn macht und es mit einem kleinen Stich einfach besser heilt. Dazu dann noch in jede Arschbacke eine Tetanus-Spritze und wieder ab nach Hause.

Ich bin ja zum Glück nicht wirklich krankenhauserprobt und wurde auch das erste Mal bewusst genäht (bei der Entfernung der Weisheitszähne befand ich mich in gnädiger Vollnarkose). Unglaublich, was da ein Müll zusammenkommt für einen Stich. Der hat da locker drei Tüten mit sterilen Sets ausgepackt und mir ein halbes Zelt über den Kopf gelegt. Das alles wurde danach in die Tonne gekloppt. Nicht, dass ich mir wünschen würde, die würden das wiederverwenden, hehe, nee. Aber trotzdem krass, was da jedesmal an Material anfällt.

Alles in allem: viel sieht man nicht von der Verletzung, es ist auch nix blau und in 10 Tagen kommt der Faden wieder raus. Und NEIN, ich hab nicht geweint, lieber Jamez. Tss. Geweint. Dass ich nicht lache. Ich hätt' mich ja noch selber genäht, hätte ich eine Nadel und Faden gehabt ;-)

Zum Trost klimpere ich ein bisschen auf meinem iPhone rum, dass ich nun endlich dank verlängertem Vertrag besitze. Ich bin schon stolz auf mich, dass ich es als glühender Apple-Fan so lange ohne ausgehalten habe.

Montag, 7. Juli 2008

Rat Pack

Heute eine Geschichte über meine Schwester.

Sie war damals noch nicht all zu lange mit Ihrem Freund zusammen und dieser wohnte damals noch in seinem Elternhaus, dessen Garten an den Wald angrenzt.
Eines Tages wollen sich die beiden eine Tiefkühl-Pizza machen. Sie kommen nach Hause und treffen noch die Mutter, die gerade auf dem Sprung ist und den beiden noch kurz zuruft: "Ich glaube, wir haben mal wieder eine Maus in der Wohnung, muss wohl durch den Garten reingekommen sein!".
Meine Schwester steht am Ende der Arbeitsplatte, die wie eine Theke in die Küche ragt und befreit gerade die Pizzen von der Verpackung. Plötzlich sieht sie aus dem Augenwinkel eine dicke, fette, vollkommen in Panik geratene Ratte, die hinter der Spüle vorbei und dann auf sie zu rennt. Das alles geht so schnell, dass meine Schwester gerade noch so in einem Reflex Ihre Hände hebt, um sie vors Gesicht zu halten. Leider ist das, was noch am weitesten über die Arbeitsplatte ragt - ihr Daumen. Die Ratte, die sich vor lauter Panik noch nicht mal von einer Pizza ablenken lässt, springt und beißt sich am Daumen fest. Und bleibt auch da.

Meine Schwester ruft, die Ratte am Daumen baumelnd, nach ihrem Freund. Dieser eilt ihr zu Hilfe, packt die Ratte und zieht. Die Ratte lässt los, dreht sich um und beißt den Freund - in den Daumen! Und jetzt will sie wohl auch nicht mehr loslassen. Denn der Freund schüttelt und schüttelt, aber die Ratte läßt erst nach einem beherzten Zug am Schwanz los und schießt aus der offenen Hintertür in den Garten.

Das Ganze hat gerade mal ein paar Sekunden gedauert. Meine Schwester und ihr Freund kucken sich an und lachen erst mal los. Meine Schwester hat nur eine kleine Wunde, aber ihr Freund blutet schon ganz schön. Also beschließen sie, ins Krankenhaus zu fahren (Samstag Abend). Auch im sicher zu gehen, dass sie sich da keine Tollwut eingefangen haben.

Im Krankenhaus werden beide in das Untersuchungszimmer gebeten. Erst der Freund. Er wird von einer Ärztin untersucht. Sie fragt:"Was haben Sie denn da gemacht?" "Eine Ratte hat mir in den Daumen gebissen." Sie schaut rüber zu meiner Schwester, die ein Pflaster am Daumen hat. Vielleicht war es auch mehr, ich weiß nicht mehr genau. "Und was hat Ihre Freundin gemacht?" "Äh, die wurde, äh, von der gleichen Ratte in den gleichen Finger gebissen...".
Kurzes Schweigen. Die Ärztin meint, dass sie nicht auf Verdacht auf Tollwut impfen, da diese Impfung sehr belastend ist. Wenn sie innerhalb von 24 Std. grippeähnliche Symptome verspüren, sollen sie wieder kommen. Bis dahin würde der Kollege noch einen sterilen Verband machen.
Sie verlässt das Zimmer.

Der Krankenpfleger säubert die Wunde des Freundes und verpasst ihm einen Verband, der aussieht wie in einem Bugs-Bunny-Cartoon: der Daumen ist danach mit einem riesigen Watte- und Bandagenturm versehen! Meine Schwester lässt aus der Ecke ein gehässiges Lachen ertönen und der Pfleger meint: "Lachen Sie nicht, sie sind auch noch dran!" "Aber das ist doch nur ein Kratzer!", meint meine Schwester empört. Aber keine Chance. Auch sie erhält einen überdimensionierten Wattedaumen.

"So, das war's", meint der Pfleger, Sie können gehen. Er öffnet die Tür, geht durch, schließt sie wieder und die beiden hören, wie er sich auf der anderen Seite kaputt lacht.

Na sowas glaubt einem aber auch kein Mensch. Am nächsten Tag finden sie in der Regentonne hinter dem Haus eine ertrunkene Ratte. Karma? Oder andere Ratte?

Tollwut haben sie jedenfalls nicht bekommen.

Freitag, 4. Juli 2008

About a brother

Wie angekündigt klaue ich nun dem Maak seine Idee und schreibe auch etwas über meine Geschwister. Heute: mein Bruder, 26 Jahre.

Er und der gute Michael (der mich ruhig korrigieren kann, sollte ich hier etwas falsch darstellen) wollen, bzw. müssen Altpapier wegfahren. Bzw. mein Bruder muss das im Auftrag meines Vaters tun. Damals haben beide noch zuhause gewohnt und mein Bruder hatte auch noch kein eigenes Auto, fuhr also den Astra von meinem Papa. Wahrscheinlich kommen sie beim Einsammeln der Flaschen im Zimmer meines Bruders beim Anblick der leeren Dosen/Tetra-Packs auf die Idee, diese auch mitzunehmen und ein bisschen mit dem SoftAir-Gewehr drauf zu schießen.

Also fahren sie zu Michael nach Hause und laden das Gewehr in den Kofferraum. Sie fahren zum Container, laden alles ab, stellen die Dosen/Kartons auf, schießen ein bisschen und fahren wieder nach Hause zu meinen Eltern, wo sie sich in das Zimmer meines Bruders (lag im Keller, bzw. hinten zum Garten hin) verziehen und zocken. Was sie nicht wissen: sie wurden beobachtet...

Ich sitze (an diesem Tag zufällig anwesend) im Esszimmer mit meinen Eltern am Tisch, mittlerweile ist es dunkel, es sind ca. 30 Min. vergangen. Plötzlich flackert Blaulicht durchs Zimmer, zwei Streifenwagen halten vor unserer Tür. Die kommen ja zu uns! Es klingelt und mein Papa öffnet. Ich schaue um die Ecke und sehe zwei Streifenpolizisten und zwei weitere mit schusssicheren Westen, Helmen und Uzis!!! Sie fragen, wer der Halter des Astra ist und wer den gerade gefahren hat. Meinen Papa schwillt der Hals und er ruft nach meinem Bruder. Dieser hat von den Bullen noch nichts mitbekommen und nölt erst mal aus seinem Zimmer, was denn los sei.
Mein Papa klingt mittlerweile sehr verärgert, also bequemt er sich dann mal ins Treppenhaus.

Den Gesichtsausdruck, als er um die Ecke kommt und die beiden Polizisten mit den Uzis sieht, den werd ich in meinem Leben net vergessen, hahaha. Der Typ auf dem Parkplatz hatte der Polizei gemeldet, dass zwei Jugendliche (wie schmeichelhaft, so lange ist das noch nicht her) hätten auf dem Parkplatz mit einem G3 Schießübungen gemacht.

Freitag, 21. Dezember 2007

Von wegen Heimscheisser

Meine Freundin arbeitet bei dem Klamottenladen aus dem hohen Norden mit den wenigen Buchstaben. Wer da schon mal war (und wer war das noch nicht?) der kennt auch die Umkleiden. Hier die TOP 3 der Dinge, die man als Mitarbeiter(in) NICHT in der Umkleide beim Aufräumen finden will (diese Angaben basieren auf wahren Begebenheiten):


  1. Ein gebrauchtes Kondom

  2. Einen frisch gewechselten Tampon

  3. Einen frisch gesch******* Haufen...



Ja, so tief kann man sinken. Seitdem haben alle Paranoia, wenn sie Klamotten vom Boden aufheben müssen.
Übrigens waren auf dem Haufen, also dem Kleiderhaufen, ausschließlich Frauenklamotten...

Samstag, 4. August 2007

Kaffeehuhn

Na gut, das war das Einzige, was seit dem Sensenmann eine Form ergeben hat, die NICHT einfach nur schlichter Milchschaum war. Seitdem Tod meinte, er müsste sich mit mir mal einen Scherz erlauben, beäuge ich ja jeden Morgen misstrauisch meine Kaffeetasse.

Montag, 30. Juli 2007

Sensenmann

Ob das wohl ein schlechtes Omen ist, wenn sich morgens in der eigenen Kaffeetasse der Tod manifestiert?



Zum Glück bin ich nicht abergläubisch...

Dienstag, 27. Februar 2007

Jetzt kommts ganz dicke.

Mittlerweile wird es immer populärer, im Vorabendprogramm über die banalen Dinge des Alltags zu berichten. In diversen Wissenssendungen wird einem dann ein Forscher präsentiert, der Popel unters Mikroskop nimmt. Ich hab auch mal einen Bericht übers Pupsen gesehen. Und heute, mein Döner hat gerade erst meinen Magen erreicht und macht es sich in einer dunklen Ecke bequem, werde ich mit der Arbeit eines Professors vertraut gemacht.

Dieser Mann beschäftigt sich mit Klo's. Von der Beschaffenheit der Brille, des Deckels und der richtigen Spülung bis zum Pissoire für Frauen. Der erste Knaller kommt, als gezeigt wird, wie er und seine Kollegen den optimalen Ablauf einer Spülung bis zur richtigen Wassermenge bei einem "dicken" Geschäft zeigen. Dafür nehmen Sie Silikonknöllchen, die in einer Art Nylonstrumpf eingepackt sind, der wiederum wie bei einem Wurstende in einzelne Segmente unterteilt ist. Von Gewicht und Form her genau wie ein ... . Ja. Die nennen sie Probekörper.

Die Probekörper spülen sie munter durch Plastikrohre, das ist "wie beim surfen, dann reiten die vor so ner Welle". OK.
Und um festzustellen, ob das WC auch sauber wird mit der optimalen Spülung, tauchen sie die Probekörper-Würstchen in Pflaumenmus... und dann... lassen sie sie - wie im echten Leben - aus der richtigen Höhe aus der Hand in das WC glitschen. Um auch die genaue Abwurfhöhe zu treffen, wirft der Assistent den Probekörper durch einen Metallring, so ne Art Fadenkreuz für Kunstscheiße. Sieht schon verdammt echt aus. Will das jemand wissen? Ach ja, und die Papiermenge beim großen Geschäft wird ja auch noch simuliert, spricht der Assistent und wirft eine kleine Hand voll winziger Papierknüllchen hinterher. Und das soll realistisch sein? Da geht doch immer die halbe Rolle drauf!

Tjaaaa, aber das Beste kommt noch. Das sind ja alles nur Simulationen. Um zu wissen, wie sich Mann und Frau so auf dem Klo verhalten, hat der Professor an der Uni zwischen Damen- und Herrenklo einen Raum eingerichtet, in dem aus beiden Toilletten von jedem Klo aus durchsichtige Rohre durch diesen Raum laufen, damit man die, äh, Hinterlassenschaften auch beurteilen kann. Wurde auch gezeigt. Zum Glück weggepixelt. Das Würstchen. Aber man stellt ja dann die Augen automatisch auf Unscharf, dann erkennt man ja immer mehr, weil die Pixel dann ein unscharfes Bild ergeben. Ja, eindeutig ein Würstchen. Zufrieden nickt der Assistent mit dem Klemmbrett und verfolgt interessiert den Ritt des nächsten Würstchens aus Damenklo Nr. 4 durch das meterlange, schon etwas getrübte Plastikrohr. Na die Diplomarbeit will ich mal lesen. Nidd.

Ich frage mich, was demnächst kommt, wenn die Ideen ganz wegbleiben: wo schmieren die meisten Leute ihre Popel hin? Wo rasieren sich die Leute unter der Dusche? Wer testet Tampons? Wie groß ist der Berg abgeknipster Zehennägel im Leben eines Menschen? Wie viel Spucke kann man an einem Tag in einem Glas sammeln?

"Und wenn Sie das wissen, können Sie diesen Multimedia PC gewinnen!"

Mittwoch, 15. November 2006

Nackte Tatsachen

Dann will ich mich mal, auch mangels aktuellen, lustigen Ereignissen, der lieben Ann mal anschließen und ein peinliches Ereignis aus meiner Jugend erzählen.

Ich glaube, es war im dritten Semester, denn es war Sommer, da hatte ich noch nicht in Saarbrücken gewohnt, sondern bin jeden Tag mit dem Zug in die Stadt gefahren. Da ich während des ganzen Studiums parallel gearbeitet hatte, musste ich immer eine riesige Tasche mitschleppen, in der dann neben den üblichen Grundstudium-Designer-Utensilen (Stifte, Block, Filme, Fotopapier usw) auch jede Menge Proviant war (die Leute die mich kennen, wissen, dass ich immer Hunger hab). Diese Esprit-Tasche schwankte so zwischen Sporttaschen- und Shopping-Größe und hatte auch einen breiten, langen Träger, den man sich über die Schulter hängen konnte.

Es war also Sommer, es war warm, ich hatte Musik auf den Ohren und ein Röckchen an.
Der Zug aus Bildstock hiel immer am Arsch der Welt am Saarbrücker Bahnhof, dem heute nicht mehr exisitierenden Gleis 21. Von dort musste man sich dann mit den hundert anderen Leuten auf den langen Weg bis zur Bahnhofsvorhalle machen.
Ich schlendere so durch den Gang und stelle verärgert fest, dass heute wohl wieder alle Kerle notgeil sind und mich anstarren. So kurz war der Rock nun auch wieder nicht...

Ich werfe mit bösen Blicken um mich und erreiche die Wartehalle, in der ich dann entsetzt feststelle, dass sich auf dem Weg vom Gleis bis runter durch die Reibung der Tasche der Rock komplett hochgearbeitet hat. Aber nur auf der einen Seite, deswegen war mir das auch nicht aufgefallen. Aber es reichte, um fast den ganzen Arsch freizulegen, natürlich trug ich an dem Tag auch einen String, wie sollte es auch anders sein. Was bedeutet, dass alle Leute hinter mir einen wunderbaren Ausblick auf meinen nicht gerade kleinen, blanken Hintern hatten (was nicht heisst, dass ich dick bin, aber ich stehe J-Lo da in nichts nach).

Tja, ab dem Moment hab ich mir die Tasche immer an den kleinen Bügeln umgehängt und unter den Arm geklemmt...

Dienstag, 12. September 2006

My name is Ms. Smith, I'm 27...

... I'm a designer and this - is my ride:

My Peugeot 309. I got it from my 85 years old großvater, all the beules and delles were his fault.

These are my 14" rims, you can also see the crazy color of the lack, it's called "altherrenbraungrau".

Take a closer look to the schimmering, blitzing roof.

As you can see, the seats are pure, comfortable, real plastic. On the rückbank, i have enough platz for my friends, but seltsamerweise, nobody wants to take a ride in my car.

In the kofferraum you can see a complicated hold-the-deckel-offen-device, which is unique at this 309-series.

Behind the wheel, i'm the hottest chick in town!

This is the platz, where my amazing, stunning, unbelievable, awesome and incredible DVD, CD and MP3-player could be...

Ich hätte also gerne a big inch monitor instead of all my mirrors, which i don't need, because everybody überhols me, so I can cruise without looking behind me.

PLEASE, SOMEBODY - PIMP MY AUTO!

Donnerstag, 24. August 2006

Was macht ne Tussi im Fitness-Studio in der Dusche?

Nachdem diese Geschichte gestern bei einem Kaffee wie immer für einige Lacher gesorgt hat, meinte Ann von Neben, ich sollte sie doch einfach mal hier im Blog zum Besten geben.

Ann und ich waren im Fitness-Studio, kommen vom Crosstrainer oder was auch immer und wollen duschen. Als wir hereinkommen, hören wir schon, dass jemand unter der Dusche ist und singt. Und zwar grauenhaft. Wir grinsen schon, suchen ebenfalls unsere Sachen zusammen und gehen zur Dusche. Dort war es so, dass drei Duschen in einer Reihe waren und um an die Letzte zu gelangen, musste man an den ersten beiden vorbei. Ann nimmt die zweite, ich die dritte und im Vorbeigehen starren wir ungläubig auf die Sammlung von Duschgel, Shampoo, Spülung, Peeling, Kur und was weiss ich noch, die die Tussi in der ersten Dusche vor der Kabine drappiert hat.

Ich kämpfe gerade noch mit dem Shampoo, als Ann, wie immer als erste fertig, in meine Dusche kuckt und meint: "Die rasiert sich...". Ich hör nur die Hälfte durch den Schaum, denk, jo, dann soll die sich doch die Beine rasieren und nicke nur abwesend. Als ich dann ebenfalls die Dusche verlasse, sehe ich im Vorbeigehen, wie die Tussi gerade die wildesten Verrenkungen macht, das Bein an die Wand stellt und sich gerade, naja, einen Kojak rasiert. Staunend verlasse ich die Dusche. Wir versuchen krampfhaft, uns das Lachen zu verkneifen, was durch folgendes Geräusch: chr-chr-chr-chr (Lala-ich-rasier-mir-die-Achseln) nicht gerade vereinfacht wird.

Irgendwann (wir sind schon angezogen und fast fertig), verlässt sie dann mit einem Arm voll Flaschen und Tuben die Dusche, auf dem Kopf ein Handtuch und eins um den Körper. Alleine für die Masse von Handtuch hätte ich eine zweite Tasche benötigt.

Sie stellt alles ab, als ihr Handy klingelt. Sie geht ran und meint: "Hallo Schatz, ja, ich bin noch da, holst du mich ab? Ich bin in 5 Min. fertig!"
Nun hält uns nichts mehr und wir lachen uns schlapp. 5 Min. Iss klar.
Aber der Knaller kommt noch. Erst bemerke ich die Zahnbürste (die sie evtl. schon vorher benutzt hat), dann stupst mich Ann und meint: Die cremt ihre Nippel!" Ich kucke und tatsächlich: sie nimmt eine winzige Tube, stippt ein wenig auf ihren Finger und cremt sorgfältig jeden Nippel ein. Davor hatte sie natürlich schon mit jeweils spezieller Lotion oder Creme ihr Gesicht, ihre Hände, ihre Füße usw. bearbeitet... Unglaublich.

Wir beide unterhalten uns in unterdessen lautstark darüber, ob wir mal unsere Schmutzwäsche mitbringen oder das Geschirr hier einweichen sollen. Den Wink mit dem Betonpfeiler versteht sie natürlich nicht.

Wir verlassen die Umkleide, sie steht immer noch nackich da, von wegen 5 Min. Ob sie wohl noch mit dem zusammen ist?

Sollte wir auch nur annährend so werden: wir haben uns geschworen, uns dann gegenseitig zu erschießen.

Freitag, 9. Juni 2006

Die Welt zu Gast bei Feinden

Da sitze ich doch gestern in der S-Bahn und höre Musik, als sich zu mir ein Mädel (ca. 20) und ein Afrikaner (ca. 40) setzen. Der Afrikaner neben mich. Ich hab mir aber keinen der beiden richtig angekuckt. Plötzlich merk ich, wie der Typ mich anstupst und so mit seinem Ohr Richtung Kopfhörer kommt und mit der Hand bedeutet, er wolle mal hören, was das für Musik is.
OK, denke ich, die Jungs sind ja immer ganz locker drauf und halte ihm meinen Kopfhörer in die Nähe seines Ohres, so dass er auf jeden Fall die Musik hört und kläre ihn auf, dass das die Black Eyed Peas sind.
Er nickt nur und will aber den Kopfhörer selber in die Hand nehmen und ins Ohr stecken. Also bei aller Liebe, aber der is nagelneu, von Sony, war teuer und ist ein In-Ear-Stecker, muss also fest ins Ohr "eingeführt" werden.
Und ich meinte dann, nee, lass mal, das will ich nicht. Und er: warum? Und ich: na weil ich keinen Bock habe, dass sich alle Welt das Ding ins Ohr stopft!
Plötzlich schüttelt der doch komplett verständnislos den Kopf, kuckt extremst vorwurfsvoll und meint doch knallhart: "Sind wir da nicht in Deutschland zu Gast bei Freunden?" Ich musste echt lachen und meinte nur, das ist sicher der Fall, aber dafür darf er sich noch lange nicht meinen Kopfhörer mir Ohrenschmalz einfetten (na gut, das hab ich so nicht gesagt).
Die anderen Leute haben auch schon gelacht. Und dann kam noch der Spruch, in Frankfurt wär das ja anders als in Berlin, da wär das so in der S-Bahn, dass der eine beim anderen mithören darf... Ja, genau.

OK, das ging dann noch eine Weile so weiter, nachdem er ständig meinen Kopfhörer anfingern wollte, is er mir dann doch aufn Sack gegangen und irgendwann dreht er dann endlich mal seinen Kopf rum und grinst mich mit dem breeeeeiiitesten Grinsen an, das ich je gesehen habe, und mit breit meine ich nicht die Ausdehnung seines Mundes! :-D Hab noch nie soo verkiffte Augen gesehen. Das Mädel gegenüber hatte richtig Angst und meinte noch irgendwann: Jetzt lassen Sie doch mal die Dame (!!!) in Ruhe!

Nur Freaks im ÖPNV!