Donnerstag, 18. September 2008

Mittwoch, 17. September 2008

Ein Dutzend Anzeichen dafür, dass langsam der Herbst hereinbricht

  • Du überlegst, zum Schlafen was mit langen Armen anzuziehen, da die Arme schweinekalt werden, wenn sie nachts aus der Decke rauskucken.

  • Die Scheiben am Auto sind außen angelaufen

  • Auf dem Weg vom Bett ins Bad ereilt dich aufgrund des kalten Bodens ein enormer Harndrang und du beschließt, wieder Schlappen neben dein Bett zu stellen

  • Beim Duschen hast du Gänsehaut an den Beinen, was eine gründliche Rasur unmöglich macht (dies betrifft natürlich nur Frauen, Metrosexuelle und Rennradfahrer)

  • Im Büro spielst du, den Finger auf dem Knopf der Senseo, ernsthaft mit dem Gedanken, dir jetzt lieber einen heißen Tee zu machen

  • Es gibt Lebkuchen im Supermarkt

  • Fleecedecken üben eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus

  • Eigentlich müsste man bei ca. 4° nächtlicher Außentemperatur für morgens schon die Heizung im Bad anstellen, aber du weigerst dich, dies zu tun, solange draußen an den Bäumen noch alle Blätter grün sind. Schließlich ist so lange noch Sommer. Basta.

  • Es wird jetzt wirklich schon sehr früh dunkel und morgens singen keine Vögel mehr (wobei das kein Verlust is, Scheißviecher)

  • Dein Haustier beschließt, sein komplettes Fell innerhalb kürzeser Zeit auf deinen Polstermöbeln zu wechseln

  • Als Frau bemerkt man beim Raussuchen einer warmen Oberbekleidung, dass alle Winter-Klamotten des Vorjahres schon wieder nix aussehen, eingegangen und überhaupt ganz furchtbar aus der Mode sind und man beschließt, demnächst wieder einkaufen zu müssen.

  • Der Mann/Freund/Lebensgefährte spielt ernsthaft mit dem Gedanken, morgens auf dem Weg zum Büro statt eines T-Shirts einen Pullover anzuziehen
  • Montag, 15. September 2008

    Wie Sam und Frodo im Kanu...

    Endlich, das Wetter hatte mitgespielt und wir konnten unsere Kanu-Tour starten. Noch am Samstag hatte es eigentlich nicht so ausgesehen, als würde es jemals wieder aufhören zu regnen, aber abends konnte man dann schon die Sterne am Himmel sehen und der Sonntag begann mit strahlend blauem Himmel.

    Unsere diesjährige "Vereinsfahrt" wurde vom Veranstalter "Freizeit Aktiv" ausgerichtet, die man an dieser Stelle ruhig mal lobend erwähnen und allen mitlesenden Saarländer wärmstens empfehlen kann.

    Da das meine Kanu-Premiere war, war ich anfangs noch etwas skeptisch und aufgrund der Tatsache, dass die Luft gefühlte 12° hatte, wollte ich ungern Bekanntschaft mit dem Wasser der Blies machen. Aber die Dinger liegen doch recht stabil im Wasser und ich glaube, man muss sich schon ziemlich dämlich dranstellen, um wirklich zu kentern. Zumindest auf diesem Flüsschen. Laut einem der Kanu-Führer ist da die Nied etwas wilder, weshalb man diese Tour auch nur im Sommer mit Badebekleidung machen sollte.


    Trockenübung kurz vor Abfahrt

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten und zwei Dickköpfen und Rechthabern in einem Boot hat das dann auch mit dem Steuern ganz gut funktioniert. Die ein oder andere Trauerweide oder überdimensionale Brennessel im Ufergestrüpp haben wir zwar mitgenommen aber das ist jedem passiert. Immerhin war unser Boot noch am wenigsten nass!

    Nach 8,5 Kilometern und einem Picknick auf halber Strecke waren wir am Ziel. Hat echt Spaß gemacht. Der Muskelkater wird sicher heute im Laufe des Tages noch kommen...

    Mittwoch, 10. September 2008

    Blogloch

    Mir fällt aber im Moment auch wirklich nix ein, was ich hier posten könnte. Im Moment mach ich in meiner Freizeit aber auch nicht viel außer trainieren. 3x Ju-Jutsu und 1x Tai Chi pro Woche. Und wenn ich nicht im Training bin, bin ich froh, endlich mal NICHT zu trainineren und liege faul auf der Couch.

    Und dann spiele ich an meinem iPhone rum. Der AppStore ist echt Teufelswerk. Dass ich jetzt auch unterwegs Songs kaufen kann, macht es nicht gerade besser...

    Aber ich kann auch Fotos machen, z.B. von der echten Frau Schmidt:



    Das wurde leider aufgenommen, als es schon dunkel war, deswegen etwas körnig. Aber trotzdem putzisch, oder?

    Mittwoch, 3. September 2008

    Auge um Auge

    Platz eins auf der Liste spektakulärer Verletzungen im Training belegt seit gestern ein Cut über dem linken Auge, der mit einem Stich genäht werden musste...



    Naja, musste ist jetzt vielleicht etwas übertrieben, ich bin danach (schon 21:30) eigentlich nur noch ins Krankenhaus, weil der Cut dann doch ca. 1,5 mm offen stand (ohne zu bluten) und ich ich das mit einem Pflaster auch nicht zusammen bekommen hätte. Dementsprechend "groß" wäre dann auch die Narbe geworden. Aber der nette Arzt mit dem holländischen Akzent (der ganz euphorisch war, weil er in jungen Jahren auch mal Ju-Jutsu gemacht hat), war dann aber auch der Meinung, dass hier ein Pflaster wenig Sinn macht und es mit einem kleinen Stich einfach besser heilt. Dazu dann noch in jede Arschbacke eine Tetanus-Spritze und wieder ab nach Hause.

    Ich bin ja zum Glück nicht wirklich krankenhauserprobt und wurde auch das erste Mal bewusst genäht (bei der Entfernung der Weisheitszähne befand ich mich in gnädiger Vollnarkose). Unglaublich, was da ein Müll zusammenkommt für einen Stich. Der hat da locker drei Tüten mit sterilen Sets ausgepackt und mir ein halbes Zelt über den Kopf gelegt. Das alles wurde danach in die Tonne gekloppt. Nicht, dass ich mir wünschen würde, die würden das wiederverwenden, hehe, nee. Aber trotzdem krass, was da jedesmal an Material anfällt.

    Alles in allem: viel sieht man nicht von der Verletzung, es ist auch nix blau und in 10 Tagen kommt der Faden wieder raus. Und NEIN, ich hab nicht geweint, lieber Jamez. Tss. Geweint. Dass ich nicht lache. Ich hätt' mich ja noch selber genäht, hätte ich eine Nadel und Faden gehabt ;-)

    Zum Trost klimpere ich ein bisschen auf meinem iPhone rum, dass ich nun endlich dank verlängertem Vertrag besitze. Ich bin schon stolz auf mich, dass ich es als glühender Apple-Fan so lange ohne ausgehalten habe.