Freitag, 20. April 2007

Lets talk abaout Sex

... mit meinen je 86 Jahre alten Großeltern!

Dass die beiden ganz locker drauf sind, weiss ich ja. Aber heute kam das Gespräch auf, ob der Kassierer im Supermarkt schwul ist oder nicht. Dann ging es um die Lesben im Fitness-Studio. Dann um Schwule allgemein, wobei mein Opa da der typische Hetereo der älteren Generation ist - was die da machen, das geht ihm nicht in den Kopf. Meine Oma ist da offener und wundert sich, wie die Lesben das eigentlich machen... Denen würde ja was entscheidendes fehlen... Ich hab sie dann mal aufgeklärt, dass es da auch Sachen zu kaufen gibt. Fanden sie lustig.
Fazit: Jungs, wenn eure Freundin mal "nicht so sein will, wie im Pornofilm", wie Ann jetzt sagen würde, dann seid froh mit dem, was ihr bekommt, denn früher, da gabs nur das Standardprogramm, wie ich nach dem heutigen Gespräch weiß. Und meine Großeltern waren und sind da eher noch unorthodox! Vielleicht sollte ich Ihnen trotzdem mal die Bravo kaufen...

Dienstag, 10. April 2007

Sonnenanbeterin

Sträflich habe ich das Bloggen vernachlässigt, habe mir aber vorgenommen, wieder öfter zu schreiben.

Jetzt beginnt es: das ungleichmäßige Bräunen. 20 Grad, Frühlingssonne, der der gebleichte, nicht sonnenbankverwöhnte Körper ausgesetzt ist. Das Dumme dabei: es reicht gerade so für ein T-Shirt, an Shorts oder gar einen Rock ist noch nicht zu denken, ganz zu schweigen von einem Neckholder-Top.

Das Ganze endet dann im Spätherbst, wenn der Rest des Körpers wieder so weiß ist wie jetzt und die Arme wenigstens einigermaßen die Farbe lebenden Gewebes aufweisen. Der Höhepunkt ist der Hochsommer: stellt man sich nun nackt vor den Spiegel, ist, bis auf den Bikiniabdruck, die Haut einigermaßen braun, aber die Arme, die Arme sind IMMER 3x so dunkel wie der Rest, was ganz schön bescheuert aussieht.

Fazit: vielleicht sollte ich doch eine Sonnenbank aufsuchen. Aber dafür ist es schon zu spät. Meine Arme sind schon angebräunt.

Montag, 5. März 2007

Wieder mal ein Spiel...

Ich fange, sowieso in Ermangelung einer guten Idee für einen Post, das Stöckchen von Michael:

- Öffne deinen Musikplayer (iTunes, Winamp, Media Player, iPod etc.)
- Stelle es auf Shuffle/ Random
- Drücke “Play”
- Schreibe für jede Antwort den Songtitel, der gerade gespielt wird, auf:
- Drücke für jede neue Frage den “next” Button.
- Lüge nicht und tue so als ob du cool wärst… Tipp’s einfach ein!

Anmerkung: ich musste ein paar Mal "WEITER" klicken, da Titel aus Hörbüchern und Französisch-Lektionen hier keinen Sinn machen.

Vorspann:
Bob Marley - Ain't no sunshineGuter Song für den Anfang, da kann man nichts falsch machen.

Aufwachen:
R.E.M. - Talk about the passion
Ich glaub, den hab ich noch nie gehört. Das hier könnte langweilig werden.

Erster Schultag:
Culcha Candela - Scheinwelt
Das Einzige, was mir dazu einfällt, ist, dass die Kinder von heute zu viel fern sehen.

Verlieben:
The Prodigy - Breake & Enter
Verlieben in der Disco vielleicht, ja.

Das erste Mal:
Missy Elliott - Pass that dutch
Etwas schlüpfrig, ja, von daher passt es wenigstens einigermaßen.

Kampflied:
Seeed - Sensimilla
Wenn das kein Zeichen ist: make love, no war and smoke shit

Schluss machen:
Nirvana - On a plane
Na das passt doch mal, schön zum abreagieren

Abschlussball:
Beenie Man - Gospel Time
Rasta meets Gospel auf der Abifeier - schön wär's gewesen, ich glaub, da hat nur die Schulband gesundgen oder so

Leben:
Beasty Boys - Rhymin and stealin
Na wenn das der Sinn des Lebens sein soll..

Nervenzusammenbruch:
Fernanda Porto - Outro Lugar do Mundo

Ahhhhh... Relaxen nach dem Nerenzusammenbruch. Denn den kann man von dem Lied eigentlich nicht bekommen.


Autofahren:
Wolfsheim - And I...
Äh, das Album hab ich eigentlich auch nur wegen einem Lied. Wobei ich die Stimme von Heppner ja extrem geil finde. Autofahren passt nur, weil ein Freund von mir auf seinem Gebrauchten immer noch einen "Wolfsheim"-Aufkleber vom Vorbesitzer auf der Heckscheibe hat, obwohl er kein Fan ist.

Flashback:
Frank Sinatra - Fly me to the moon
naja...

Wieder zusammenkommen:
Gnarls Barkley - Feng shui
aha...

Hochzeit:
Foo Fighters - Gimme stitches

Ja, genau, das will ich an meiner Hochzeit hören!



Geburt des ersten Kindes:

Daft Punk - Harder, Better, Faster, Stronger
Und DAS will ich ganz sicher NICHT bei der Geburt hören!

Endkampf:
Frank Sinatra - That' life
Aha, die Matrix schlägt zu - das passt doch.

Todesszene:
Die Ärzte - Wegen dir
...habe ich mich letztlich umgebracht...

Beerdigungslied:
The Chemical Brothers - Left Right

All my soldiers march with me? Passt komplett gar nicht. Laaangweilig.


Abspann:
Michael Jackson - The Way You Make Me Feel

Naja, hätte schlimmer kommen können.

Dienstag, 27. Februar 2007

Jetzt kommts ganz dicke.

Mittlerweile wird es immer populärer, im Vorabendprogramm über die banalen Dinge des Alltags zu berichten. In diversen Wissenssendungen wird einem dann ein Forscher präsentiert, der Popel unters Mikroskop nimmt. Ich hab auch mal einen Bericht übers Pupsen gesehen. Und heute, mein Döner hat gerade erst meinen Magen erreicht und macht es sich in einer dunklen Ecke bequem, werde ich mit der Arbeit eines Professors vertraut gemacht.

Dieser Mann beschäftigt sich mit Klo's. Von der Beschaffenheit der Brille, des Deckels und der richtigen Spülung bis zum Pissoire für Frauen. Der erste Knaller kommt, als gezeigt wird, wie er und seine Kollegen den optimalen Ablauf einer Spülung bis zur richtigen Wassermenge bei einem "dicken" Geschäft zeigen. Dafür nehmen Sie Silikonknöllchen, die in einer Art Nylonstrumpf eingepackt sind, der wiederum wie bei einem Wurstende in einzelne Segmente unterteilt ist. Von Gewicht und Form her genau wie ein ... . Ja. Die nennen sie Probekörper.

Die Probekörper spülen sie munter durch Plastikrohre, das ist "wie beim surfen, dann reiten die vor so ner Welle". OK.
Und um festzustellen, ob das WC auch sauber wird mit der optimalen Spülung, tauchen sie die Probekörper-Würstchen in Pflaumenmus... und dann... lassen sie sie - wie im echten Leben - aus der richtigen Höhe aus der Hand in das WC glitschen. Um auch die genaue Abwurfhöhe zu treffen, wirft der Assistent den Probekörper durch einen Metallring, so ne Art Fadenkreuz für Kunstscheiße. Sieht schon verdammt echt aus. Will das jemand wissen? Ach ja, und die Papiermenge beim großen Geschäft wird ja auch noch simuliert, spricht der Assistent und wirft eine kleine Hand voll winziger Papierknüllchen hinterher. Und das soll realistisch sein? Da geht doch immer die halbe Rolle drauf!

Tjaaaa, aber das Beste kommt noch. Das sind ja alles nur Simulationen. Um zu wissen, wie sich Mann und Frau so auf dem Klo verhalten, hat der Professor an der Uni zwischen Damen- und Herrenklo einen Raum eingerichtet, in dem aus beiden Toilletten von jedem Klo aus durchsichtige Rohre durch diesen Raum laufen, damit man die, äh, Hinterlassenschaften auch beurteilen kann. Wurde auch gezeigt. Zum Glück weggepixelt. Das Würstchen. Aber man stellt ja dann die Augen automatisch auf Unscharf, dann erkennt man ja immer mehr, weil die Pixel dann ein unscharfes Bild ergeben. Ja, eindeutig ein Würstchen. Zufrieden nickt der Assistent mit dem Klemmbrett und verfolgt interessiert den Ritt des nächsten Würstchens aus Damenklo Nr. 4 durch das meterlange, schon etwas getrübte Plastikrohr. Na die Diplomarbeit will ich mal lesen. Nidd.

Ich frage mich, was demnächst kommt, wenn die Ideen ganz wegbleiben: wo schmieren die meisten Leute ihre Popel hin? Wo rasieren sich die Leute unter der Dusche? Wer testet Tampons? Wie groß ist der Berg abgeknipster Zehennägel im Leben eines Menschen? Wie viel Spucke kann man an einem Tag in einem Glas sammeln?

"Und wenn Sie das wissen, können Sie diesen Multimedia PC gewinnen!"

Donnerstag, 1. Februar 2007

Terminator is back - in Thailand

Der Traum mit dem menschenfressenden Riesenaffen ist ja schon ne Zeit lang her. Seitdem langweilt mein Gehirn mich nachts mit sinnlosen Replikationen meines Alltags, vermischt mit diversen Filmszenen, die aber alle sehr kurz und zur Wiedergabe nicht geeignet sind.

Aber heute morgen, da hat's wieder richtig gekracht. Ann von Neben war auch mal wieder mit von der Partie. Und zwar in Thailand, China... keine Ahnung. Asien eben. Jedenfalls sind alle buddhistischen Glaubens. Es ist Abend, es ist dunkel, kleine asiatische Stadt und irgend etwas wird gefeiert. Jedenfalls laufen alle mit Weihrauch und kleinen Papierlaternen rum. Und der böse Terminator ist da irgendwo und sucht uns. Und der Schwarzenegger-Terminator beschützt uns. (Jaaa, die haben halt keine Namen, wie soll ich sie denn sonst nennen? +++ Nachtrag: OK, T 800 und T 1000, aber erstens ist mir das zu spät eingefallen und zweitens hört sich das nicht so witzig an +++)

In der Mitte des Dorfplatzes ist ein Brunnen angelegt, aber das ist ein richtig tiefes Becken, wie im Schwimmbad. Darüber haben die Leute Holzbretter gelegt und die mit weißen Tüchern abgedeckt, damit sie mehr Platz zum beten, Weihrauch-schwenken usw. haben. Der Schwarzenegger-Terminator sagt, Ann und ich sollen uns auch so ein Gewand umhängen, uns eine Laterne schnappen und uns unter die Leute mischen. Also schwingen wir die Papierlaternen und laufen mit im Kreis. Ich denk mir schon, dass die Holzbretter wohl die ganzen Leute nicht so lange tragen können, als plötzlich der böse Terminator kommt und die beiden fighten, was das Zeug hält. Irgendwann kracht das Holz und alle landen im Wasser. Ann und ich versuchen uns unter Wasser zu verstecken und atmen Luft aus einem umgedrehten Glas, was meiner Meinung nach noch der unrealistischste Teil des Traumes war.

Jedenfalls müssen wir irgendwann in unserem Unterwasser-Versteck mit an sehen, wie der Schwarzenegger-Terminator plötzlich ins Wasser platscht und wie ein Stein auf den Grund sinkt, wo er mit einem PLONK auftrifft und liegen bleibt. Wir tauchen auf, denn so weit ich mich da erinnern kann, hat er den bösen Terminator ausser Gefecht gesetzt (es war eine Metalltreppe im Spiel). Wir schälen uns aus dem pitschnassen Gewand und wollen uns aus dem Staub machen, denn so lange kann eine Metalltreppe den Terminator sicher nicht aufhalten. Ann ist todtraurig, dass der Schwarzenegger-Terminator tot/kaputt ist. Ich sage noch zu ihr: Ann, das ist nur eine Maschine! Da sehen wir ihn plötzlich in bester Hollywood-Manier mitten auf dem Dorfplatz stehen, inklusive Lederjacke und Sonnenbrille. Erstaunlich, wie detailliert das dann immer ist. Sogar die Szenerie ist immer noch asiatisch.

Jedenfalls ertappe ich mich dann doch dabei, wie ich Ann hinterher renne und den Schwarzenegger-Terminator ebenfalls umarme. Dabei rutscht sein Shirt und seine Jacke hoch und mein Arm berührt seinen Rücken. Und der ist warm. Um mich nicht selber zu desillusionieren denke ich: naja, ist eben nur ein Schauspieler.

Wir wollen dann in einer Rikscha (wie gesagt, sehr stilecht, der Traum) aus dem Staub machen, fahren noch an einem brennenden Haus vorbei und ich höre "The End" von den Doors, als ich plötzlich aufwache, weil der Wecker klingelt. Verdammt. Das finde ich übrigens auch sehr faszinierend, dass man in Träumen komplette Lieder inklusive Musik HÖRT, sich das aber im wachen Zustand nicht bewusst vorstellen kann, man "singt" dann in Gedanken den Text, aber ich kriege es nicht hin, das sich der "in-Ear-Kopfhörer-Effekt einstellt. Wisst ihr, was ich meine?

Naja, jedenfalls mal wieder ein Aaaaction-reicher Traum. Ich glaube ja, Ann war ein bisschen verliebt in den Schwarzenegger-Terminator.