Sonntag, 16. August 2009

Endlich wieder: Traumwelten!

Yeah! Nach monatelanger Abstinenz endlich mal wieder ein spannender Traum:

Ich bin mit Ann von Neben in einem Einkaufszentrum, wir sind fertig mit shoppen und ihre Mama will uns in der Tiefgarage abholen. Als wir dort ankommen und im Auto sitzen, bricht die Panik aus. Wir wissen noch gar nicht was los ist, fahren aus der Tiefgarage raus. In dem Moment sitze ich aber plötzlich nicht mehr im Auto, sondern bin alleine zu Fuß unterwegs. Plötzlich rennen schreiende Menschen um eine Häuserecke und über den Dächern der Häuser sehe ich - einen riesigen Mann!!! So groß wie der Mast einer Hochspannungsleitung! Ich kann meinen Augen nicht trauen und renne ebenfalls los. Natürlich ist es dämlich, auf der Straße zu bleiben, aber es gibt einfach keine Gelegenheit, sich zu verstecken. Türen sind zu oder Verstecke schon von anderen Menschen besetzt.

Hinter mir sehe ich den Riesen, der sich ab und an bückt und jemanden aufhebt und frisst, wie eine Wasabi-Nuss wirft er sich die Menschen in den Mund. Der Typ sieht übrigens aus wie Val Kilmer als Jim Morrison in "The Doors". Nach einigem Hin und Her renne ich zusammen mit einem etwa End-Fünfziger, der aber recht fit und erfahren ist, durch die Straßen. Endlich finden wir mitten in einer Häusserreihe eine Art Werkstatt, die aber relativ groß ist. Als wir hineinrennen, spüren wir eine enorme Hitze und bleiben erstaunt stehen. Obwohl mitten in der Stadt, scheint das hier eine Art Eisengießerei oder Schmiede zu sein. Überall gibt es flüssigen Stahl. Wir müssen vorsichtig sein, dass wir nirgendwo reinrennen. Wir quetschen uns zwischen den Maschinen hindurch auf die Rückseite des Gebäudes. Leider gibt es auch dort viele Öffnungen und große Fenster, in die der Mann reinlangen könnte. Man hat einen guten Ausblick auf einen großen, freien Platz vor dem Gebäude. Wir beobachten von unserem Versteck aus den näher kommenden Riesen.

So aus dem Augenwinkel sehen wir, wie plötzlich in der "Schmiede" Panik ausbricht. Aber anscheinend nicht wegen dem Menschenfresser. Mir fällt auf, dass die Typen alle Italiener sind und aus allen Ecken Maschinengewehre ziehen und Koffer mit Geld versteckt werden. Die Schmiede ist wohl nur Tarnung für ein Mafia-Versteck. Ich wundere mich noch, ob es die Typen nicht interessiert, dass sie gleich gefressen werden könnten. Aber dann wird klar, dass der Riese selbst irgendwie an einem Deal oder der Mafia beteiligt ist und jetzt die Gelegenheit, dass er plötzlich so groß ist, nutzen und sich ein paar Mafiosos entledigen will. Der ältere Mann und ich schaffen es, trotz der raren Verstecke dem Mafia-Gemetzel zu entgehen. Der Riese lugt mit einem Auge durch eine große Glasscheibe und mit einer Hand fischt er die um sich schießenden Mafioso aus der Schmiede.

Dann ist alles vorbei, aber der Riese will nicht gehen. Er hockt vor dem Gebäude auf dem Boden des großen Platzes und nach einiger Zeit merken wir, dass er seine Freundin sucht, die er unter den Flüchtenden entdeckt hat. Sie kommt auch raus, er nimmt sie auf seine Hand und redet mir ihr. Wir hören, dass er sagt, dass er jetzt seit drei Tagen so groß ist und heute das erste Mal Menschen gefressen hat, sonst wäre er verhungert und dass es 12 Stunden gedauert hat, bis er endlich satt war und dass er hofft, dass "die" (CIA? FBI? CTU???) es schaffen, ihn wieder klein zu machen. Und er verspricht wohl seiner Freundin, keine Menschen mehr zu fressen.

Fast ein Happy End, oder? :-)

Kommentare:

PropheT hat gesagt…

Den "End-Fünfziger, der aber recht fit und erfahren ist" finde ich äußerst bedenklich.

qse hat gesagt…

Ich bin ja nur froh, dass der Riese nicht aussieht wie ich. Andererseits frag ich mich, wo meine Hauptrolle diesmal geblieben ist. Üblichweise bin ich doch der Retter in der Not ;-)

Jamez hat gesagt…

Er hätte Amis fressen sollen... er wäre schneller satt gewesen und auf der Welt gäbe es weniger dumme Menschen :-D