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Sonntag, 16. August 2009

Endlich wieder: Traumwelten!

Yeah! Nach monatelanger Abstinenz endlich mal wieder ein spannender Traum:

Ich bin mit Ann von Neben in einem Einkaufszentrum, wir sind fertig mit shoppen und ihre Mama will uns in der Tiefgarage abholen. Als wir dort ankommen und im Auto sitzen, bricht die Panik aus. Wir wissen noch gar nicht was los ist, fahren aus der Tiefgarage raus. In dem Moment sitze ich aber plötzlich nicht mehr im Auto, sondern bin alleine zu Fuß unterwegs. Plötzlich rennen schreiende Menschen um eine Häuserecke und über den Dächern der Häuser sehe ich - einen riesigen Mann!!! So groß wie der Mast einer Hochspannungsleitung! Ich kann meinen Augen nicht trauen und renne ebenfalls los. Natürlich ist es dämlich, auf der Straße zu bleiben, aber es gibt einfach keine Gelegenheit, sich zu verstecken. Türen sind zu oder Verstecke schon von anderen Menschen besetzt.

Hinter mir sehe ich den Riesen, der sich ab und an bückt und jemanden aufhebt und frisst, wie eine Wasabi-Nuss wirft er sich die Menschen in den Mund. Der Typ sieht übrigens aus wie Val Kilmer als Jim Morrison in "The Doors". Nach einigem Hin und Her renne ich zusammen mit einem etwa End-Fünfziger, der aber recht fit und erfahren ist, durch die Straßen. Endlich finden wir mitten in einer Häusserreihe eine Art Werkstatt, die aber relativ groß ist. Als wir hineinrennen, spüren wir eine enorme Hitze und bleiben erstaunt stehen. Obwohl mitten in der Stadt, scheint das hier eine Art Eisengießerei oder Schmiede zu sein. Überall gibt es flüssigen Stahl. Wir müssen vorsichtig sein, dass wir nirgendwo reinrennen. Wir quetschen uns zwischen den Maschinen hindurch auf die Rückseite des Gebäudes. Leider gibt es auch dort viele Öffnungen und große Fenster, in die der Mann reinlangen könnte. Man hat einen guten Ausblick auf einen großen, freien Platz vor dem Gebäude. Wir beobachten von unserem Versteck aus den näher kommenden Riesen.

So aus dem Augenwinkel sehen wir, wie plötzlich in der "Schmiede" Panik ausbricht. Aber anscheinend nicht wegen dem Menschenfresser. Mir fällt auf, dass die Typen alle Italiener sind und aus allen Ecken Maschinengewehre ziehen und Koffer mit Geld versteckt werden. Die Schmiede ist wohl nur Tarnung für ein Mafia-Versteck. Ich wundere mich noch, ob es die Typen nicht interessiert, dass sie gleich gefressen werden könnten. Aber dann wird klar, dass der Riese selbst irgendwie an einem Deal oder der Mafia beteiligt ist und jetzt die Gelegenheit, dass er plötzlich so groß ist, nutzen und sich ein paar Mafiosos entledigen will. Der ältere Mann und ich schaffen es, trotz der raren Verstecke dem Mafia-Gemetzel zu entgehen. Der Riese lugt mit einem Auge durch eine große Glasscheibe und mit einer Hand fischt er die um sich schießenden Mafioso aus der Schmiede.

Dann ist alles vorbei, aber der Riese will nicht gehen. Er hockt vor dem Gebäude auf dem Boden des großen Platzes und nach einiger Zeit merken wir, dass er seine Freundin sucht, die er unter den Flüchtenden entdeckt hat. Sie kommt auch raus, er nimmt sie auf seine Hand und redet mir ihr. Wir hören, dass er sagt, dass er jetzt seit drei Tagen so groß ist und heute das erste Mal Menschen gefressen hat, sonst wäre er verhungert und dass es 12 Stunden gedauert hat, bis er endlich satt war und dass er hofft, dass "die" (CIA? FBI? CTU???) es schaffen, ihn wieder klein zu machen. Und er verspricht wohl seiner Freundin, keine Menschen mehr zu fressen.

Fast ein Happy End, oder? :-)

Donnerstag, 23. April 2009

Dies und das

Zuerst die beste Nachricht des Tages- JUHUU, mein MacBook kommt:
  • 6:10 Uhr: Das Paket wurde von dem Zustellfahrer auf Rollkarte gescannt und befindet sich in der Auslieferung an den Empfänger.
  • Traumwelten: gestern morgen hab ich geträumt, ich stehe vorm Spiegel bei meinen Eltern zuhause und will mir das Gesicht eincremen, als ich merke, ich hab ja Sonnenbrand vom Urlaub im Gesicht und die Haut schält sich. Ich zupfe daran und plötzlich merke ich, dass sich die ganze Haut vom Gesicht ablöst. Drei oder vier große Risse überziehen mein Gesicht und die Haut löst sich ein paar Milimeter dick ab, so dass man darunter Fleisch, Sehnen und Knochen sehen kann. Ich bin leicht schockiert und drücke alles wieder fest. Man sieht auch fast nichts mehr, aber sobald ich rede oder mich bewege, fällt alles wieder ab. Verdammt. So kann ich ja nicht vor die Tür. Ich beuge mich vor und kucke nochmal genauer hin, als ich merke, dass an meinem Halsansatz zu den Schultern das gleiche passiert. Hier ist die Hautschicht, die sich löst, noch ein bisschen dicker. Der "Riss" geht vom Hals jeweils über dem Schlüsselbeim links und rechts runter bis zur Schulter. Also das geht nun wirklich nicht. Ich rufe meine Mama und sie meint auch, dass wir besser mal zum Arzt fahren. Ich versuche, die Haut an den Schultern etwas zusammen zu drücken, damit da nix abfällt und komme zu dem Entschluss, dass hier ein Krankenhaus wohl mehr Sinn macht. Denn das muss ja schon genäht werden. Dann wache ich auf.
  • Traumwelten II.: heute morgen habe ich geträumt, mein MacBook wurde geliefert und es ist super klein, so 8-10" und man muss es erst mal zusammenbauen :-( Dann läuft auch kein OS X sondern Linux und man muss OS X erst installieren! Zum Glück wache ich auf - das war ja schlimmer als der letzte Traum!!!
  • Um auch mal das Gummihuhn wieder ins Spiel zu bringen (es war ja auch mit in Thailand), hier ein Urlaubsfoto:


Donnerstag, 26. Februar 2009

T minus 3,5 oder: noch 3x Schlafen

Auf der großen Liste steht noch:

- die restlichen Dokumente scannen und an mich selber schicken
- Adress-Schilder für die Rucksäcke
- "Keine Werbung einwerfen"-Schild für den Briefkasten, damit die freundlichen Nachbarn nicht auch noch unser Altpapier entsorgen müssen
- Den iPod bestücken
- ähh, ich glaube, das wars.

Am Samstag wird die arme Frau Schmidt (ich hoffe, sie ist nicht nachtragend) in ihr Urlaubsdomizil zu meinen Eltern verfrachtet, dann kann sie schon mal eine Nacht Probe schlafen. Sie hat ja über ein Jahr auch dort gewohnt, vielleicht kennt sie sich ja noch aus ;-)

Heute Nacht hab ich vom Flughafen geträumt. Wir sitzen schon im Flugzeug, als mir einfällt, dass ich meinen Rucksack gar nicht aufgegeben habe. Ich kucke neben mich nach meinem Liebsten, aber der merkt nix. Ich renne schnell raus und frage, ob ich noch Zeit hab, gepäck aufzugeben. Die Schnalle meint, nee, das würd nicht gehen, ich müsste SOFORT ins Flugzeug. Ich denke, moment, das kann ja gar net sein, wir kommen ja so früh mit dem Zug an, da haben wir ja noch jede Menge Zeit! Mein Gehirn erkennt auch den Logikfehler und die Schnalle tippt was an ihrem Rechner und meint dann, ich hätte doch noch Zeit.
Ich renne schnell um die Ecke - nach Hause... - und merke, dass ich so gut wie alles vergessen habe. Ich packe alles in meine Trainingstasche und auf dem Weg zurück zum Flughafen (also quasi 5 m weiter...) fällt mir ständig mein Bambusstock (fürs Training) aus der Tasche. Das passiert in Echt nämlich auch immer, weil die Tasche eigentlich zu klein für den Stock ist. Mein Rucksack ist dann wohl doch schon aufgegeben und ich will die Trainingstasche noch aufgeben.
Die wird dann von einem französischen Zollbeamten, der genau so aussieht wie Louis de Funès, durchsucht. Entsetzt muss ich feststellen, dass meine Schwiegermama in spe mir netterweise noch Käse vom Buffet ihres Geburtstages eingepackt hat... Und prompt meckert der Beamte mit französischem Akzent los, dass die ja hier schließlich keinen Rohmilchkäse exportieren und - "Mon dieu!" - der eine hätte ja schon SCHIMMEL! Er schlägt die Hände überm Kopf zusammen angesichts dieses kulinarischen Verbrechens.
Ich glaub, da bin ich aufgewacht.

Sonntag, 1. Februar 2009

Abzappeln auf Schottisch

Am Wochenende hab ich geträumt, ich hätte mit einem Freund von uns, B.,  schottischen Volkstanz getanzt. Warum grade er? Wir haben früher... als wir noch... jung waren, immer in der Disco abgetanzt. Mit ihm konnte man sich so richtig schön lächerlich machen. So richtig aus sich rausgehen. Naja, sooo schlecht waren wir nicht. Aber meistens versucht man ja, möglichst "cool" und "sexy" auszusehen - das war uns egal. Hauptsache, Spaß gehabt. Unser Lied: ""Hey Ya!" von Outcast. Deswegen kam natürlich auch nur B. für meinen Traum in Frage. Hat ungefähr so ausgesehen: 



Besser als der letzte Horrortraum... WAAHHH!

Donnerstag, 29. Januar 2009

Mein schlimmster Alptraum

Gerade lese ich, dass Herr Maak heute Nacht einen Alptraum hatte. Den hatte ich auch. Sozusagen. Wie im vorherigen Beitrag zu lesen, bin ich ja ein extrem harter Knochen und schwer zu beeindrucken. Meinem nächsten Zombie-Traum fiebere ich regelrecht entgegen.

Aber das, was ich heute geträumt habe... ich kriegt jetzt noch Gänsehaut. Vielleicht muss man dazu sagen, dass ich Blut und Gedärme zwar sehr interessant finde, mich aber komplett wegekeln muss, wenn es um Eiter, Pickel, Furunkel und was weiß ich was geht. *Schüttel*. Ich überleg, ob ich das wirklich hier verarbeiten soll. Ach was solls. Also:

Ich stehe vor einem Spiegel und merke, irgendwas stimmt mit meiner Unterlippe nicht [Ich hab grad Gänsehaut am ganzen Körper, ihr Leut, das is so eklig...]. Auf der Innenseite der Unterlippe. Also ziehe ich die so nach unten und kucke. Da ist ein Loch. Also kein blutendes Loch, sondern nur ein Loch. Und dahinter is was. Ich drücke drauf und irgendwas kommt raus, wie aus einem Pickel [waaahhhhhh, ich krieg echt grade die Krise!]. Aber das is alles fest und ich krieg das gar nicht richtig ab... Das ist schon der totaaaale Horror, ich bin komplett entsetzt. Kann es nicht fassen. Aber dann, dann merke ich, dass meine Oberlippe sich irgendwie noch schlimmer anfühlt. Ich ziehe die nach oben und kucke "drunter". Da ist auch ein Loch. Als ich aber da ran gehe, "platzt" förmlich die Haut zwischen Lippe und Zahnfleisch auf (also da wo das Lippenbändchen ist) und ich merke, dass das, was ich anscheinend vorher gegessen habe, da komplett drin hängen geblieben ist. Und zwar: grüne Prinzess-Bohnen mit Speck, eigentlich ess ich das sehr gerne [*schluchz* Ich glaub, jetzt nicht mehr]. Naja, das was da drin hängt wär schon ne gute Portion. Das kann ich richtig mit den Fingern rausholen. Natürlich alles noch am Stück. Also so, wie sie auf dem Teller liegen. Als ich das dann "ausgeräumt" habe, is da natürlich ein Hohlraum, klar, der halbe Teller muss ja irgendwo Platz gehabt haben. Ich bin kurz vor der Ohnmacht vor lauter Ekel und kucke in den Spiegel. Unter meiner Nase ist jetzt wohl ein Loch zwischen Nase und Zähnen, die Haut fällt da richtig nach innen und meine Nase sieht jetzt aus wie die von Zwerg Nase. Riesig. Ich weine und zittere und meine Mama ist da, tröstet mich und meint, das wird schon wieder werden.

Dann war er vorbei, der Horror. Während ich das getippt hab, hat mich echt ein Schauer nach dem anderen überlaufen. Ich hab ne Gänsehaut-Flatrate. Ausfallende Zähne usw. sind dagegen ein Kindergeburtstag. Ich muss jetzt schnell an was anderes denken... *Josh Holloway googelt*

So, Maak, jetzt kommst du...

Dienstag, 21. Oktober 2008

Irre Gedankengänge...

Gestern haben wir zwei Folgen der neuen "My Name Is Earl"-Staffel gesehen. Super lustig. Aber das tut in dem Fall nichts zur Sache. Wichtig ist, dass in einer Folge der Nachbar der Eltern von Earl anfängt zu heulen, weil ihn das Lied "We are the world" so tief berührt (die Szene war eine Rückblende aus den 80ern). Anscheinend hat mein Gehirn automatisch Michael Jackson damit in Verbindung gebracht (der singt ja da u.a. auch einen Part), denn ich bin danach ins Bett und hab folgendes geträumt:

Wir wollten wieder zu Rock am Ring. Nur konnte ich dieses Mal nicht schon Donnerstags mit den anderen anreisen sondern komme erst freiags nachts dort an; es ist schon stockdunkel. Meine Schwester und ihr Freund sollten eigentlich mein Zelt aufbauen, damit ich noch einen guten Platz bekomme, aber das haben sie natürlich nicht getan. Leider gibt es in dem Traum keine große Wiese wie in Wirklichkeit, sondern einen Schotterparkplatz mit spärlichen Rasenflächen, Mauern und Asphalt. Natürlich ist schon alles voll und ich habe die Wahl zwischen einem Platz vor einem Zaun, an den alle pinkeln oder neben einem Generator. Zum Glück finde ich noch was ganz am Rand an einer Mauer, nur leider ist mein Zelt zu groß und passt da nicht hin.

Wie auch immer, meine Schwester und ihr Freund wollen abends am Zelt feiern (und schwenken), da fällt mir ein, dass doch Incubus jetzt grade auftreten und meine Schwester ist ein riesen Fan. Entsetzt stellt sie fest, dass sie das ganz vergessen hat und zieht schnell ihr Incubus-T-Shirt an und wir stiefeln los.

Plötzlich hören wir hinter einer Hecke (von wegen Nürburgring...) Gesang. Ich sag: "Hey, das ist doch... Michael Jackson!". Wir klettern über die Hecke - das müssen wir uns zumindest kurz mal anschauen. Und tatsächlich, Michael Jackson. Nur sind komplett GAR KEINE Leute da, um sich das "Konzert" anzusehen, zumal die "Bühne" auch nur aus ein paar Brettern besteht und wie schon erwähnt hinter ein paar Hecken versteckt ist. Ich denk noch, naja, der King of Pop bei einem Rock-Open-Air... klar, dass da keiner kommt.

Aber es ist auch nicht wirklich Michael Jackson, sondern ein etwa 16jähriger Junge; dick und pickelig; der zwar genau so singt wie der King, aber eben komplett nicht so aussieht. Aus Mitleid bleiben wir bei ihm und trösten ihn ein bisschen, weil keiner kommt um ihm zuzuhören.
Es fängt an zu schneien und ich male für ihn auf der Bühne in die dünne Schneematschdecke ein "Michael" in Schreibschrift. Das tröstet ihn ein bisschen. Der arme Kerl.

Leider wurde in diesem Traum schon wieder niemand brutal von mir ermordet, es gab weder Zombies noch Geister und auch keine wilden Sex-Szenen mit Dr. House.
Trotzdem immer wieder erstaunlich, was das Hirn sich immer wieder zusammenfantasiert.

Freitag, 17. Oktober 2008

Dinge zum Wochenende

Heute habe ich von Dr. House geträumt. Naja, zumindest fast. Irgend so ne Tussi war in der Klinik, in der ich in dem Traum auch gearbeitet habe und wollte dem Dr. House irgendwas nachweisen. Dazu hatte sie Mikrofone überall versteckt. Und ich sollte ihr helfen, was ich eigentlich nicht wollte, denn ich mag ja Dr. House. Aber irgendwie konnte sie mich mit irgendwas erpressen. Leider hat mein Wecker geklingelt, bevor es zu einer wilden Sex-Szene mit mir und Dr. House kommen konnte.

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Die ARD und das ZDF haben die Übertragung der Tour de France für 2009 abgesagt. Ebenso wurde die Deutschlandtour abgesagt. Mehr als richtig, wie ich sagen muss. Diejenigen, die mein Blog öfter lesen, wissen, dass ich ein Verfechter des Radsportes bin und bis zum letzten immer daran geglaubt habe, dass es vielleicht noch einen Silberstreifen am Horizont gibt. Aber nachdem Schuhmacher nun auch zu den Dopingsündern zählt, reichts mir. Hatte ich doch in ihn alle Hoffnungen gesetzt, dass es doch noch möglich ist; dass es doch noch Radfahrer gibt, die nicht gedoped sind; dass sich der Radsport wieder erholt. Aber nein, auch er hat mich enttäuscht. Das war für mich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Radrennen faszinieren mich immer noch, aber mittlerweile ist die Enttäuschung einfach zu groß. Ein kleiner Trost sind die Fahrer, die es zugegeben haben, die endlich mal Licht ins Dunkel gebracht haben. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass es trotzdem großartige Sportler sind und man nicht den einzelnen Fahrern allein die Schuld für das Doping geben kann. Das Drumherum und der Druck sind genau so entscheidend. Aber es macht nun auch mir keinen Spaß mehr. Schade. Einfach nur traurig.

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Ich hab hier einen Flyer von einem Waxing-Studio, das neu bei uns in der Stadt eröffnet hat. Ein kleiner Auszug gefällig?

Waxing für Sie:

- Rücken (Lendenbereich) ???? 10,00 Euro
- Brazilian Landing Strip 25,00 (mit Pofalte)
- Pobacken ???

Ich frag mich, ob viele Frauen so viele Haare auf Rücken und Arsch haben, dass man sie wegwaxen muss...

Waxing für Ihn:

- Schultergürtel und Nacken (würgs): 16,00
- Augenbrauen modelliert (ähhhh...) 15,00
- Brazilian Hollywood Man (ohne Pofalte) 35,00

Die Pofalte kostet beim Mann extra, nämlich 15,00. Gut, das is verständlich.

Natürlich gibts noch mehr Angebote, aber ich denke, ich werd mich weiterhin auf den Nassrasierer unter der Dusche verlassen.

Montag, 19. Mai 2008

Bitte einweisen!

Also ich hab mal wieder was geträumt. So langsam... mach ich mir selber Angst. Ich kann mich nicht mehr an alle Zusammenhänge erinnern, aber ich weiß nur, dass ich einen von den Bösen mit einem GEODREIECK umgebracht hab!!! Ja, ein Geodreieck. Eins von den großen, mit einem kleinen Griff in der Mitte... Also ein Stich mit dem langen Schenkel ins Auge lenkt den Angreifer hinreichend ab, so dass man ihm anschließend mit mehreren beherzten Stichen in den Hals den Rest geben kann.
Nur mal so als Tipp. Falls ihr euch mal mit einem Geodreieck wehren müsst.

Dienstag, 19. Februar 2008

Heiße Öfen und tote Menschen

OK, so langsam aber sicher fange ich an, mir Sorgen um mich selbst zu machen. Nicht wegen total wahnsinniger Träume, das is ja witzig. Aber das ist jetzt schon der zweite Traum innerhalb kürzester Zeit, in dem es sich um das Abstechen von, naja, Menschen geht. OK, in dem Traum waren es keine Menschen in dem Sinn, aber trotzdem. Ich spiele doch gar keine Killerspiele. Aber ich kuck gern gewalttätige Filme. Das wirds wohl sein. Quentin Tarantino ist schuld.

Jetzt zu dem Traum: mein Bruder und ich sind in einer, äh, Wohnung, wenn man das so nennen kann. Ihr kennt doch sicher alle diese Vorzelte auf einem Campingplatz. Abgewetzter PVC-Boden, ausrangierter Herd, uralter FCKW-Kühlschrank, hier und da ein bisschen Schmutz und 70er-Jahre-Charme. So ungefähr sieht es da aus, nur dass es eben eine Wohnung ist und kein Zelt.

Wir wissen nicht, ob jemand zuhause ist und schleichen uns leise durch die Wohnung. Irgendwann sind wir getrennt. Ich bemerke, dass es von diesen ausrangierten Öfen mehrere in der Wohnung gibt, alle kurz vorm Auseinanderfallen. Im Flur, in der Diele, im Wohnzimmer. Und alle sind eingeschaltet, knacken vor Hitze. Der Backofen, die Herdplatten. Aber es stehen nur verdreckte, leere Töpfe drauf. Vorsichtig versuche ich mit einem alten Lappen die Dinger alle auszuschalten. Manche sind kurz davor, in Flammen aufzugehen.

Ich schleiche in die Küche und plötzlich stehen sie vor mir: ein Mann und eine Frau. Alte, abgewetzte Kleider, leerer Blick. Die Frau stellt einen leeren Topf auf den Herd, der Mann setzt sich an einen gedeckten Tisch, auf dem aber kein Essen steht. Irgendwie weiß ich, dass die beiden tot sind, Geister. In dem Moment kommt mein Bruder rein, sieht die beiden und kriegt einen riesigen Schreck. Da bemerken sie uns und kommen langsam näher, stumm, schneiden uns den Weg ab. Mein Bruder will nur weg, aber ich sage: "Das sind Geister, die wollen immer, dass man ihnen hilft. Die wollen sicher noch einmal ein Essen zubereiten, Gäste bewirten und dann sind sie erlöst!" Ich muss es ja wissen, ich Geisterexperte. Zumindest kann ich meinen Bruder überzeugen und wir setzen uns. Es kommt noch eine weitere Frau dazu, die ist riiiieesig, bestimmt zwei Meter groß, sie passt kaum an den Tisch. Sie ist ebenfalls tot. Die Leute stellen uns leere Töpfe und Teller hin, alles verdreckt und schimmelig, und setzen sich zu uns an den Tisch.

Irgendwann wird uns das aber zu unheimlich, weil die uns einfach nicht gehen lassen wollen. Wir suchen uns jeder ein Messer und diskutieren noch total dämlich, ob jetzt ein Käsemesser besser ist oder ein Obstmesser, um die fertigzumachen. Dann, es ist nur noch die erste Frau im Zimmer, stürze ich mich auf sie und steche ihr mein Obstmesserchen ins Herz. Sie blutet natürlich nicht, sie ist ja schon tot. Bei ihr wirkt das aber wie bei einem Vampir der berühmte Pfahl ins Herz. Es scheint auch zu helfen, sie rührt sich nicht mehr. Aber es fehlen ja noch die anderen beiden.
"Los," rufe ich meinem Bruder zu, "du rechts von der Tür und ich links!". Wir postieren uns hinter der Tür, als ich zur Seite blicke und zu meinem Entsetzen eine weitere Tür bemerke, durch die die beiden dann natürlich auch unerwartet reinkommen und uns angreifen. Aber irgendwie schaffen wir es, die beiden mit unseren Messern zu erledigen.

Jo. Langer Traum und kein Sinn. Aber war spannend.Nicht der Beste in der Reihe hier im Blog, um nicht zu sagen der Schlechteste, aber ich hatte auch sonst nichts zu bloggen.

Dienstag, 5. Februar 2008

Traumwelten: Roundhousekick mit "spitzem Dingsbums" und Cutter

Was für eine Nacht. Nein, nicht das was ihr denkt. Ganz im Gegenteil. Es war grauenhaft. Ich hatte einen schwachsinnigen Traum nach dem anderen und war ungefähr alle 60 Minuten wach. Dementsprechend hänge ich jetzt über meiner Kaffeetasse.

Aber einer war ganz gut, muhahaha. Also:

Irgend ein verrückter Terrorist (sah so aus wie der Verrückte bei Prison Break) hatte sich im Bad meiner Oma verschanzt und mich als Geisel genommen. Super Location. Er wollte übrigens den Präsidenten umbringen. Mit einer Ladung hochexplosiver Chemikalien, die er in der Badewanne meiner Oma deponiert hatte. WELCHER Präsident und vor allem WO der sich aufgehalten haben soll, das kam nie raus und war wohl auch nicht so wichtig. Vielleicht saß er zwei Zimmer weiter und hat mit meiner Oma eine Tasse Tee getrunken.

Jedenfalls hat der Typ als Waffe nur einen Cutter, besser gesagt MEINEN Cutter. Meinen besten Papiercutter. Damit bedroht er mich. Und er ist echt ein großer, gemeiner und starker Irrer. Er erzählt mir, dass er mich umbringt, wenn er fertig ist mit terroristischen Vorbereitungen und dann die Badewannenladung in die Luft sprengt, um damit den Präsidenten zu töten. Ich schwöre mir, dass ich ihn nicht anbetteln werde, mich gehen zu lassen. Einmal geht er kurz raus und ich nutze die Gelegenheit, aus dem Pediküre-Set meiner Oma irgendwas Spitzes an mich zu nehmen. Damit kenn ich mich nicht so gut aus, obwohl ich eine Frau bin. Ich benutze nur so einen Nagelknipser. Das Ding deponiere ich oben auf dem Schrank.

Er kommt zurück und beugt sich über die Badewanne und meint, er bereitet jetzt alles vor und bringt mich dann um. Ich nutze die Gunst der Stunde und schreite SPEKTAKULÄR zur Tat: ich schnappe mir das spitze Dings und ramme es im mit der linken Hand in den Hals, fast gleichzeitig greife ich mit der rechten Hand sein rechtes Handgelenk mit dem Cutter, setze einen Hebel an seinem Ellbogengelenk an, entwinde ihm den Cutter, schiebe schnell noch die Klinge ein bisschen raus, greife ihm in die Haare, reiße seinen Kopf zurück und schneide ihm mit die Kehle durch. Gut, dass er eh über der Badewann hängt, das gibt vielleicht eine Sauerei...

Danach überlege ich, ob ich jetzt gleich wegrenne oder noch warte, bis er ausgesprudelt hat, es könnte ja sein, dass er doch nicht ganz tot ist. Ich rufe raus ins Treppenhaus und ärgere mich noch, dass die blöden Spezialeinheiten nicht eingegriffen haben.

Freitag, 14. Dezember 2007

Morten und eine Innensichel zum Geburtstag

Montag und Dienstag hatte ich eine Ersthelferschulung. Wurde auch langsam mal wieder Zeit, denn die letzte ist schon sehr, sehr lange her, noch vor meinem Führerschein.

Das kann ich nur jedem empfehlen, denn ich will nicht in einer Situation sein, in der ich Erste Hilfe leisten muss, aber wenn ich dann noch dumm da stehe und nicht weiß, was zu tun ist - das wäre schrecklich.

Naja, jedenfalls hab ich dann heute morgen geträumt, ich hätte Morten Harket, den Sänger von A-HA (Mitte 40 aber immer noch verdammt gutaussehend), gerettet. Er fiel einfach um und konnte nicht mehr atmen. Ich weiß nicht mehr genau, was ich da gemacht habe, aber leider hat er wieder angefangen zu atmen, BEVOR ich die Herz-Lungen-Massage ansetzen konnte. Was bedeutet hätte, ihm den Oberkörper frei zu machen, hehe, und was natürlich eine Mund-zu-Mund-Beatmung beinhaltet hätte. Verdammt. Es wird einem aber auch nix gegönnt in so einem Traum. Immerhin isser dann aus Dankbarkeit noch ein bisschen mit mir um die Häuser gezogen aber meine Schwester wollte mir einfach nicht glauben, dass er das wirklich ist.

Ich hab auch schon ewig nix mehr geschrieben, aber ich komme im Moment auch einfach nicht dazu. Dafür könnt ihr bei der lieben Ann lustige Geschichten aus unserer Zeit an der technischen Hotline nachlesen.

Heute werde ich ein bisschen früher Feierabend machen, einkaufen gehen und die Wohnung putzen, damit ich am Samstag, meinem Geburtstag, noch genügend Zeit habe, alle Techniken für meine Gürtelprüfung am Sonntag durchzugehen, bevor dann Besuch kommt. Man muss auch Prioritäten setzen. Die scheiss Innensichel. Die krieg ich nie hin. Is nur in der Wohnung schlecht zu machen. Wenn also alles klappt, werde ich mir den orangefarbenen Gürtel also am Sonntag das letzte Mal umbinden.

Drückt mir die Daumen.

Freitag, 9. November 2007

Traumwelten die VI.

Ui, jetzt gehts aber rund. Schon wieder ein Traum. Dieser beginnt mal wieder im Krankenhaus (das hatte der letzte schon getan. Na, ihr Psychologen? Was kann DAS wohl bedeuten?). Ich bin eher sowas wie ein Zuschauer. Fernsehen der Zukunft. Ich bewege mich quasi in mitten der Handlung als unbeteiligter Zuschauer. Worüber ich in diesem Traum auch ganz froh bin, wie ihr später selbst feststellen könnt.

Jedenfalls geht hier der normale Krankenhausbetrieb von statten und ich bin die Einzige, die weiß, dass hier gleich das Alien (also DAS Alien, Ripley's Alien) im Krankenhaus ein Gemetzel anrichten wird. Ich gebe im Vorbeigehen noch einem Patienten gönnerhaft den Tipp, sich doch in so einer Art Bleisarg zu verstecken und mache mich dann auf den Weg zum Aufzug, um das Gebäude zu verlassen. Im Aufzug steht noch ein Typ und oben in der Kabinendecke ist ein Gitterrost, durch den man hindurch in den Fahrstuhlschacht (in den dunklen, unheimlichen) kucken kann. Was da wohl drin sein könnte? Aus dem Off (als wären noch mehr Zuschauer in meinem Traum, die sich aber hinter der Mattscheibe befinden), warnt mich eine Stimme vor genau diesem Schacht und ich meine nur: "Ja, ich kenne den Film, das ist die die bekannteste Szene, wenn gleich das Alien da durch kommt!". Und genau das passiert auch - in dem Moment, in dem der Aufzug unten ankommt, wird der Typ gemetzelt und ich kann mich aus dem Aufzug verdrücken.

Draußen auf der Straße sollte das eigentlich immer noch der Alien-Film sein, aber irgendwie hab ich das Genre gewechselt. Aber elegant. Mein Gehirn ist ja nicht vollkommen verrückt. Denn das Alien hat in eine Person ein Virus eingepflanzt, das ausbricht, die Person in einen Zombie verwandelt und schwupps - bin ich in einem Zombiefilm.

Szenenwechsel. Jetzt beobachte ich ein Paar, das in genau so einer Wohnung wohnt wie wir, äh, seltsam. Sehen aber anders aus. Jedenfalls stehen die morgens auf und es hat geschneit. Der Mann geht schon mal raus, Schnee vom Auto kratzen und trifft den Nachbarn. Der kratzt auch das Auto frei und will wissen, ob wir schon welche von diesen Zombies hier gesehen hätten, die seit gestern durch Land ziehen. Der Mann meint, nee, das würde wohl dauern, bis die hier aufs Land kommen. Er und seine Freundin/Frau steigen ins Auto und fahren los. Nach der ersten Kurve müssen sie allerdings feststellen, dass die Zombies es leider doch schon aufs Land geschafft haben und das Auto angreifen. Die beiden haben nicht den Hauch einer Chance.

Und jetzt kommt wieder dieser scheinbar unvermeidliche Punkt, an dem wieder was komplett Blöööödes passiert. Als nämlich der Mann und die Frau gebissen werden und sich in Zombies verwandeln, ist der Typ zwar ein Zombie, scheint aber nicht ganz so seelenlos zu sein, denn er besteht darauf, die Situation jetzt auszunutzen und mal einer Frau mit so richtig Oberweite an die Möpse zu fassen. Seufzend steh ich als Zuschauer nebendran und geb ihm Tipps, welche der vorbeirennenden, schreienden Opfer eine vielversprechende Körbchengröße hat. Schließlich findet sich eine Oberstufenschülerin, auf die ich mit schlechtem Gewissen mit dem Finger zeige und der Zombie-Mann rennt los. Ich seh noch, wie er sie umreißt und versucht sie zu begrapschen, als der Wecker klingelt.

Mittwoch, 7. November 2007

Traumwelten die V.

Mal wieder was schieres geträumt. Meine Oma ist im Krankenhaus, hat gerade eine OP hinter sich und erholt sich davon. Ich besuche sie und weil so schönes Wetter ist, fahre ich mit ihr (sie sitzt im Rollstuhl, weil ihr das Gehen schwer fällt) in den Garten, der zum Krankenhaus gehört.

Der sieht schon ein bisschen so aus wie bei Alice im Wunderland... Und als wir gerade unter einem der riiiiiieeesigen Bäume durch fahren, sehe ich plötzlich einen ca. 3-4 Meter großen Vogel auf uns zukommen. Jemand ruft: "AAAAHHHHH! Der Riesengeiervogel!!!" und rennt schreiend weg. Aha, sehr einfallsreich, Gehirn. Riesengeiervogel.

Plötzlich sehe ich, dass meine Oma wieder jung ist, so 18 oder 19, und ich bin ein Mann (ganz toll) und neben mir steht noch ein Mann und wir sind beide angezogen wie in den 30ern - als meine Oma eben in dem Alter war. Und der Riesengeiervogel hat meine Oma entführt - in seinen Riesenbaum.

Das müsst ihr euch jetzt so vorstellen wie in einem alten King Kong. Die beiden Helden (also der Unbekannte und ich, der... Mann) müssen sie retten. Gut, dass das Vieh nicht auf die Idee kommt, mit seinem Schnabel nach uns zu hacken, so können wir ihm immer wieder ein paar Federn ausreißen, bis er genug hat und wegfliegt.

Irgendwo war auch noch ein Kühlschrank im Spiel. Meiner Oma gehts aber gut. :-)

Sonntag, 19. August 2007

Traumwelten Flashback 2004

Da meine Träume ja immer gut ankommen und ich im Moment nix zu bloggen habe, veröffentliche ich nun einen aus meinem kleinen Traum-Doku-Buch, das ich zum Glück im Keller wiedergefunden habe. Dieser ist aus 2004:

Irgendwie bin ich wohl in das Computerspiel "Delta-Force" hineingeraten, obwohl ich es selber nie gezockt, sondern immer nur bei meinem Bruder gesehen habe. Die ganze Landschaft besteht auch aus Polygonen: zackige Grashalme, zittriger Horizont und nicht ganz so runden Regentropfen. Meine Grafikkarte scheint also auch nicht mehr das neueste Modell zu sein...
Wie schon erwähnt regnet es und ich liege im Tarnanzug mit meinem Scharfschützengewehr auf meinem Posten. Durch das Zielfernrohr beobachte ich einen feindlichen Turm. Als ein paar von den "Bösen" so dumm sind und den Turm verlassen, puste ich sie weg. Plötzlich bewegt sich vor mir was und ich schieße. Da schreit jemand "Hee, ich bin doch in deinem Team!". Wie das in den Spielen immer so ist, hab ich ihn ein paar mal getroffen, er stirbt aber nicht gleich, sondern will erst mal das Missverständnis aus der Welt schaffen. Meistens kann man die aus dem eigenen Team ja gar nicht umbringen, egal, wie oft man sie trifft. Er winkt mir mit seinem Polygonärmchen zu und meint: "Los, Rückzug!". Ich nicke und beginne, den Hügel hinauf zu robben. Da muss ich plötzlich beobachten, wie die ganzen Trottel wegen dem starken Regen ihre blau-roten Regenschirme auspacken!!! Ich schreie noch: "Nein, ihr Deppen! Die werden uns sehen und auf uns schießen!", aber keiner hört auf mich. Und natürlich schießen sie auf uns. Aber ich werde nicht getroffen. Ich hab ja auch keinen Regenschirm.

Mittwoch, 20. Juni 2007

Traumwelten die Dritte

Nach menschenfressenden Riesenaffen und dem Terminator in Thailand nun mal was "realistisches". Andere bekommen Alpträume von Horrorfilmen, ich von einer Dokumentation über Cochem an der Mosel. Das war das Letzte, was ich beim finalen Rumzappen vor dem Schlafengehen noch gesehen habe...

Ich bin zu Besuch/was auch immer bei einer Familie, bestehend aus der alleinstehenden Mutter, einer Tochter und zwei Söhnen, alle Kinder so Anfang 20. Die haben ein riesiges Anwesen mit riesigem Grundstück. Der eine Sohn missbraucht immer die Tochter (das is so ein kleiner, perverser Wahnsinniger). Und der andere Sohn weiß das (er ist so das scheinbar naive Dickerchen) und hält es irgendwann nicht mehr aus. Er bringt seinen Bruder um. Mit einem Messer. Blutig. Ich krieg das alles irgendwie mit, als Zeuge, sozusagen.

Daraufhin will sich die Schwester mit Tabletten umbringen, weil sie irgendwie krankhaft abhängig war von ihrem Peiniger. Ich versuche, sie daran zu hindern, als ich merke, dass die Mutter, die denkt, ich hätte ihren Sohn umgebracht, mich sucht und mich ebenfalls umbringen will. Klar soweit?

Ich renne aus dem Haus und schnappe mir einen der Rasenmäher, den sie für das riesige Grundstück zum Mähen brauchen, springe auf und fahre los. Die Mutter verfolgt mich mit irgendwas anderem. Auf einem Feldweg springe ich ab, verstecke den Traktor und schlage mich in die Büsche. Ich biege wahllos irgendwo ab und hab sie dann auch abgehängt. Irgendwann stehe ich dann an der Mosel, muss wohl Cochem sein. Scheiß TV Konsum. Jedenfalls steht da ein Reisebus von Anton Götten. Für alle Nicht-Saarländer: DER Reisegigant aus Saarbrücken, fährt bevorzugt nach Spanien. Die nehmen mich, nachdem ich ihnen eingeschärft habe, bloß keine anderen Anhalter mitzunehmen, dann wieder mit in die Heimat.

Auf der Fahrt lauschen sie alle gebannt meinen Erzählungen, die ich über den Buslautsprecher preis gebe (ich darf vorne beim Fahrer sitzen! Yeah!). Als sie mich dann in meinem Heimatort rauslassen, bin ich mehr als erleichtert. Doch das Grauen ist noch nicht vorbei. Ein anderer Anton Götten Bus liefert freundlicherweise die amoklaufende Mutter ein paar Meter weiter ab und ich bin schon wieder auf der Flucht. Jetzt erinnere ich mich an mein Handy und wähle 110. Komme in Saarbrücken raus. Und der Typ glaubt mir nicht! Er legt einfach auf! Insgesamt rufe ich dreimal an und werde immer angewimmelt. So komme ich dann in meinem Traum wieder in der Realität an.

Geweckt werde ich von einem Kind, das um 7:00 morgens auf dem von einem Gewitter komplett durchweichten Spielplatz vor unserem Haus penetrant nach seiner Mutter greint, die es wahrscheinlich ausgesperrt hat, um noch in Ruhe ne Nummer zu schieben.

Donnerstag, 1. Februar 2007

Terminator is back - in Thailand

Der Traum mit dem menschenfressenden Riesenaffen ist ja schon ne Zeit lang her. Seitdem langweilt mein Gehirn mich nachts mit sinnlosen Replikationen meines Alltags, vermischt mit diversen Filmszenen, die aber alle sehr kurz und zur Wiedergabe nicht geeignet sind.

Aber heute morgen, da hat's wieder richtig gekracht. Ann von Neben war auch mal wieder mit von der Partie. Und zwar in Thailand, China... keine Ahnung. Asien eben. Jedenfalls sind alle buddhistischen Glaubens. Es ist Abend, es ist dunkel, kleine asiatische Stadt und irgend etwas wird gefeiert. Jedenfalls laufen alle mit Weihrauch und kleinen Papierlaternen rum. Und der böse Terminator ist da irgendwo und sucht uns. Und der Schwarzenegger-Terminator beschützt uns. (Jaaa, die haben halt keine Namen, wie soll ich sie denn sonst nennen? +++ Nachtrag: OK, T 800 und T 1000, aber erstens ist mir das zu spät eingefallen und zweitens hört sich das nicht so witzig an +++)

In der Mitte des Dorfplatzes ist ein Brunnen angelegt, aber das ist ein richtig tiefes Becken, wie im Schwimmbad. Darüber haben die Leute Holzbretter gelegt und die mit weißen Tüchern abgedeckt, damit sie mehr Platz zum beten, Weihrauch-schwenken usw. haben. Der Schwarzenegger-Terminator sagt, Ann und ich sollen uns auch so ein Gewand umhängen, uns eine Laterne schnappen und uns unter die Leute mischen. Also schwingen wir die Papierlaternen und laufen mit im Kreis. Ich denk mir schon, dass die Holzbretter wohl die ganzen Leute nicht so lange tragen können, als plötzlich der böse Terminator kommt und die beiden fighten, was das Zeug hält. Irgendwann kracht das Holz und alle landen im Wasser. Ann und ich versuchen uns unter Wasser zu verstecken und atmen Luft aus einem umgedrehten Glas, was meiner Meinung nach noch der unrealistischste Teil des Traumes war.

Jedenfalls müssen wir irgendwann in unserem Unterwasser-Versteck mit an sehen, wie der Schwarzenegger-Terminator plötzlich ins Wasser platscht und wie ein Stein auf den Grund sinkt, wo er mit einem PLONK auftrifft und liegen bleibt. Wir tauchen auf, denn so weit ich mich da erinnern kann, hat er den bösen Terminator ausser Gefecht gesetzt (es war eine Metalltreppe im Spiel). Wir schälen uns aus dem pitschnassen Gewand und wollen uns aus dem Staub machen, denn so lange kann eine Metalltreppe den Terminator sicher nicht aufhalten. Ann ist todtraurig, dass der Schwarzenegger-Terminator tot/kaputt ist. Ich sage noch zu ihr: Ann, das ist nur eine Maschine! Da sehen wir ihn plötzlich in bester Hollywood-Manier mitten auf dem Dorfplatz stehen, inklusive Lederjacke und Sonnenbrille. Erstaunlich, wie detailliert das dann immer ist. Sogar die Szenerie ist immer noch asiatisch.

Jedenfalls ertappe ich mich dann doch dabei, wie ich Ann hinterher renne und den Schwarzenegger-Terminator ebenfalls umarme. Dabei rutscht sein Shirt und seine Jacke hoch und mein Arm berührt seinen Rücken. Und der ist warm. Um mich nicht selber zu desillusionieren denke ich: naja, ist eben nur ein Schauspieler.

Wir wollen dann in einer Rikscha (wie gesagt, sehr stilecht, der Traum) aus dem Staub machen, fahren noch an einem brennenden Haus vorbei und ich höre "The End" von den Doors, als ich plötzlich aufwache, weil der Wecker klingelt. Verdammt. Das finde ich übrigens auch sehr faszinierend, dass man in Träumen komplette Lieder inklusive Musik HÖRT, sich das aber im wachen Zustand nicht bewusst vorstellen kann, man "singt" dann in Gedanken den Text, aber ich kriege es nicht hin, das sich der "in-Ear-Kopfhörer-Effekt einstellt. Wisst ihr, was ich meine?

Naja, jedenfalls mal wieder ein Aaaaction-reicher Traum. Ich glaube ja, Ann war ein bisschen verliebt in den Schwarzenegger-Terminator.

Freitag, 1. September 2006

Traumwelten

Ich habe ein kleines Buch, in das ich so richtig abgedrehte Träume reinschreibe. Leider befindet sich dieses Buch im Moment in einer der zahlreichen Umzugskisten, deswegen werde ich den aktuellsten einfach mal hier veröffentlichen.

Wir sind irgendwo auf dem Land, kleine Dörfer und Felder. Ein Monster ist unterwegs, ein Menschenfresser. In dem Fall ein Gorilla, wie King Kong, auch etwa so groß nur viel fieser und immer hungrig. Eigentlich sollte es für das Militär kein Problem sein, den zu erledigen, aber die tauchen einfach nicht auf. Und ohne schwere Waffen kann man ihn nicht besiegen. Es herrscht Ausnahmezustand, in der näheren Umgebung scheinen auch noch weitere dieser Monster unterwegs zu sein.

Der Strom und das Telefonnetz sind teilweise ausgefallen. Häuser sind teilweise zerstört, Autos brennen. Diejenigen, deren Häuser noch stehen, verbarrikadieren sich, lassen auch die anderen nicht herein. Denn der Gorilla sieht und hört nicht besonders gut, erzählen uns die Bewohnder des Ortes. Wenn man sich gut versteckt, findet er einen nicht. Er kann aber trotz seiner Größe mit seinem Arm in Fenster oder Türöffnungen fassen und sich seine Beute angeln. Tagsüber schläft er meistens, dann liegt er irgendwo und schnarcht. Journalisten machen ein paar Fotos, aber keiner traut sich an ihn heran. Nachts macht er sich dann auf zur Nahrungssuche. Meistens hört man ihn auch kommen, deswegen werden Wachen aufgestellt.

Aber eines Nachts taucht er plötzlich am Ortseingang aus dem Wald auf. Panik bricht aus. Einige klettern auf einen Baum und verstecken sich im Geäst. Keiner will uns hereinlassen, er kommt immer näher! Plötzlich zieht mich jemand hinter eine Gartenmauer, die leicht von einer Hecke verdeckt wird. Das könnte knapp werden, aber ich presse mich dicht hinter der Mauer auf den Boden, so sieht er mich hoffentlich nicht von der Straße aus. Plötzlich wirft mir der Mann etwas zu und meint, ich solle das auf mich drauf legen. Ich halte etwas stinkendes, schmieriges in der Hand und im Mondlicht erkenne ich, dass es eine abgenagte, menschliche Wirbelsäule ist, an der noch Fleischfetzen hängen. Ausserdem liegen da noch Rippen, Oberschenkelknochen und andere Reste. Der Mann meint, verwesendes Fleich rühre er nicht an, also würde uns das schützen. Wir ducken uns wieder hinter die Mauer und da kommt er auch schon.

Ich höre sein Brüllen, sein Stampfen und Klirren von Glas, die Schreie der Unglücklichen, die sich nicht schnell genug in Sicherheit bringen konnten. Das Knacken von Knochen und das zufriedene Grunzen, als er seine Opfer verspeist, dringen in mein Ohr. Ich liege wie versteinert hinter der Mauer und scheiss mir fast in die Hose. Aber er zieht ab und uns ist nichts passiert.

Ein anderes Mal verstecke ich mich in einer öffentlichen Toillette und der TRaum nimmt mal wieder eine dieser absolut nicht nachvollziehbaren Wendungen. Fidel Castro, der aber deutsch spricht, ca. 35 und gutaussehend ist, lässt sich in seiner gepimpten Karre von seinen Homies durch die Stadt fahren. Als er mich sieht, will er mich irgendwie entführen oder als Geisel nehmen (was mir schon schmeichelt, denn der Typ gilt schon als ziehmlich cool). Aber durch irgend ein intellektuelles Gerede kann ich ihn davon überzeugen, dass er das besser lässt und er fährt weiter.

Haben die eigentlich keinen Schiß vor dem Gorilla?